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  • UliSchirm
    antwortet
    Danke Sepp für die ausführliche Antwort.

    In den meisten Fällen wird ja Schwarz für die Außenleiter im Verteiler verwendet. Ehrlich gesagt bin ich davon ausgegangen, dass nur Schwarz, Braun und Grau erlaubt sind. Nun habe ich aber auf diversen Fotos auch andere Farben gesehen, wie bei Dir oder in der "Bibel". Außerdem wurde die Sache mit den Farben in einem Praxisbeitrag in der aktuellen de 21.2015 mit Verweis auf die gültigen Normen erörtert. Demzufolge ist die maßgebliche Norm wohl die DIN EN 60445 (VDE 0197):2011-10. In Abschnitt 6.1 heißt es:
    • Für die Kennzeichnung elektrischer Leiter sind folgende Farben erlaubt: Schwarz, Braun, Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett, Grau, Weiß, Rosa, Türkis.
    Wohlgemerkt gelten diese Leiterfarben nicht für Schutzleiter, PEN-Leiter und Neutralleiter. Bleiben also sieben Farben für die Außenleiter übrig, mit denen man sich ein hübsches Farbschema innerhalb des Verteilers ausdenken kann. Und mal ehrlich: Sind wir nicht alle ein bisschen "Schönbauer"? Und wenn es der Übersichtlichkeit dient, warum nicht.

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  • seppm
    antwortet
    Hi @UliSchirm,

    fragen ist immer gut ;-)
    Mein Farbschema ist leider tendenziell chaotisch. Mein Eli hat hier nach seinen Vorstellungen (über die ich nicht viel nachgedacht habe ehrlich gesagt) die Farben verwendet. Manches ist schon ähnlich, aber da es sich mir nicht ganz erschloss hab ich mit meinen Ideen weitergemacht. Das halte ich aber nicht für vorbildlich und kann/sollte man sicher besser machen.

    Hab mir den Verteiler im Buch auf 401 angesehen. Da es das Bild zu meiner Erstlesezeit nicht gab, hab ich es auch heute zum ersten Mal gesehen.
    Ja, das sind definitiv je RCD bei den abgehenden LS einheitliche Farben. Würde ja das Bild einstellen, aber das dürfte mir gemäß Copyright nicht erlaubt sein, ggf. kann knxfindichgut es einstellen, ihm gehört das Bild vermutlich. Und vlt. kann uns Stefan auch was zu den Farben sagen.

    Ich wäre nicht drauf gekommen, aber es wäre sicher praktisch an den Aktoren und auch an den Reihenklemmen gleich zu sehen welcher RCD (und damit welcher N) dafür verwendet wurde. Macht manches ggf. leichter, zB welchen N nehme ich jetzt für den Dimmer (sonst geht der RCD gleich) oder für den MDT AZI (damit der Fehlerstrom durch die Strommessung nicht verfälscht wird) damit eben der N des richtigen RCD verwendet wird.

    Bei mir sind alle von den LS abgehenden in schlichtem Schwarz. Geht mit Zupfen ohne grossen Stress, aber da fände ich Farben die man nachvollziehen kann auch besser. Wo bei mir Farben verwendet wurden ist hauptsächlich bei den FBH-Antrieben und den Rolladen. Teils auch bei Dimm-Aktoren. Weiss ja nicht wieviel verschiedene Farben es für L-Leiter überhaupt gibt, aber vermtl. mehr als man so denkt.

    cheers Sepp

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  • UliSchirm
    antwortet
    @Sepp: Darf ich fragen, was für ein Farbschema Du bei den Leitungen im Verteiler verwendest? Ich habe sowas in der "Bibel" von Stefan Heinle auch gesehen, zum Beispiel auf Seite 401. Es sieht so aus, als ob er für die verschiedenen RCDs jeweils eine Farbe verwendet.

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  • UliSchirm
    antwortet
    Weil man es bei mir gerade gut sehen kann, hier nochmal ein paar Fotos von den Isolierstücken:

    FullSizeRender1.jpg

    FullSizeRender2.jpg

    FullSizeRender.jpg

    Anstatt der jetzt montierten Hutschiene werde ich eine 1000 mm lange verwenden, über vier Felder. Dann brauche ich nämlich insgesamt nur zwei PE-Klemmen.

    Wer mal wirklich ganz genau wissen möchte, warum in einem Schutzklasse II Verteiler die PE-Klemmenschiene zwingend vom Traggestell isoliert werden muss, dem kann ich den Artikel in der de 1-2.2015 auf den Seiten 17 und 18 empfehlen. Dort geht es um genau die Frage. Ist aber eine längere Geschichte...

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  • seppm
    antwortet
    Bitte, hier auf die Schnelle wie das bei mir aussieht, vlt. hilft es Dir ja.
    Das erste Bild ist hochkant aufgenommen, wird hier im Moment quer dargestellt, warum auch immer und versteh es nicht. Egal.

    Die Hutschiene wird durch den schwarzen Kunststoff etwas angehoben und die Hutschiene dann nur noch im Kunststoff verschraubt und ist damit isoliert. Zerlegt hab ich das aber nie gesehen weil das Verteilerfeld fertig angeliefert wurde.

    Cheers Seppm
    IMG_3638.JPG
    IMG_3640.JPG
    IMG_3641.JPG
    Zuletzt geändert von seppm; 13.11.2015, 12:44.

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  • bwurst
    antwortet
    Zitat von seppm Beitrag anzeigen
    schau Dir das nochmal an. Ich denke auch das die Schienen falsch herum montiert sind und sehr wohl eine Richtung haben. Es geht bei Dir bei beiden Seiten nach oben raus und wenn Du eine löst, bedeutet es das Deine Schiene mit hoher Wahrscheinlichkeit nach unten rutscht. Will man nicht unbedingt haben wo überall 230V anliegen, oder?
    Mea culpa, da hab ich echt zu flüchtig geschaut. Dass die wirklich rausrutschen halte ich für extrem unwahrscheinlich, ich habe nämlich wegen der LSA-Schienen eine versetzt und das war fast unmöglich die Schiene heraus zu bekommen ohne die Schraube vollständig zu lösen. Da gibt es ja die Widerhaken neben den Schrauben.
    Wenn ich die Schienen wegen den Isolierstücken nochmal lösen muss, werd ich die umbauen. Mein Eli hatte mir aber versichert, ich darf das Traggerüst in beliebiger Richtung einbauen.

    Zitat von seppm Beitrag anzeigen
    Könnte sehen ob ich ein Bild machen kann von den Isolierteilen und wie die montiert sind.
    Da bin ich sehr gespannt. Ich hab das in mehreren Varianten zusammen gehalten und hab nachher beschlossen dass das nicht passen kann.
    Zuletzt geändert von bwurst; 13.11.2015, 05:26.

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  • Arctyc
    antwortet
    Ich bin der Meinung, dass eine "doppelte Schutzisolierung" (SKII) schon sicherer für Laien ist, als sich mutwillig auf einen korrekt funktionierenden FI zu verlassen. Trotzdem habe ich eine Verständnisfrage:
    Warum genügt bei geerdetem Traggerüst nicht die Kunststoff-Schutzabdeckung? Ich behaupte mal, dass der Abstand des Traggerüstst zu berührbaren Metallteilen Gehäuse/Türen groß genug ist, um auch verschmutzt der doppelten Prüfspannung standzuhalten. Abgesehen von den Phönix Netzteilen, die in so einem Schrank auch nicht wirklich reingehören, sind auch alle REG Geräte in diesem Schrank entsprechend geschützt. Der Bereich hinter den Abdeckungen ist ohnehin offiziell einer Elektrofachkraft vorbehalten. D.h. wenn er nur die Hutschiene der Phönix Netzteile mit den Isolationsblöcken versieht, entspricht der Schrank mit allen aufgesetzten Schutzabdeckungen der SKII und damit der Norm.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von supermaz Beitrag anzeigen
    Im industriellen Umfeld kann ich es verstehen, aber nicht im privaten Bereich.
    Im industriellen Umfeld kann einem eher einmal ein Schrank unterkommen, indem alle Tragschienen mit dicken Kupferschienen und -bänder (siehe Hager-Lieferprogramm) geerdet sind - das findet man im privaten Bereich (fast) nicht.

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  • supermaz
    antwortet
    Zitat von bwurst Beitrag anzeigen
    Edit: Okay, hab grade in einem alten Thread die Begründung gefunden, warum man das machen sollte...
    Bin aber immer noch der Meinung, dass ein durchgehend geerdetes Traggerüst irgendwie besser ist als eins das im Fall der Fälle (Ader löst sich aus Klemme und klappt runter auf die darunter liegende Schiene) komplett unter Strom stehen könnte ohne dass ein Schutzschalter auslöst. Der beschriebene Fall (ich berühre Phase und Traggerüst parallel) ist ja der klassische Fall für den FI.
    Genau der gleichen Meinung bin ich (und auch mein Eli, der Meister bei meinem Bruder, der Elektroingeneur nebenan, ...) auch, aber die Regelreiter hier nicht. Ich habe auch noch keinen Eli im EFH gesehen, welcher vorher die Isoliermatte ausrollt und dann alle potentiell stromführenden Teile (also das ganze Gestell) auf Spannung prüft. Und wenn man beides nicht macht, bin ich mir absolut sicher das es besser und sicherer ist alles zu erden (denn dann fliegt im Fehler halt RCD/LS/SLS).

    Oder machen das die Hager-Superteuren-Isoplastikstücke-Nutzer hier?

    Im industriellen Umfeld kann ich es verstehen, aber nicht im privaten Bereich.

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  • evolution
    antwortet
    Warum sollten die Hutschienen auf denen REG Geräte montiert sind isoliert werden, wenn die Tragschienen ohnehin geerdet sind?

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  • seppm
    antwortet
    Zitat von bwurst Beitrag anzeigen
    gbglace: Die Schienen haben keine Richtung, die kann man so oder so montieren. Auf der einen Seite geht es nach oben raus, auf der anderen nach unten.
    Hi Bernd,
    schau Dir das nochmal an. Ich denke auch das die Schienen falsch herum montiert sind und sehr wohl eine Richtung haben. Es geht bei Dir bei beiden Seiten nach oben raus und wenn Du eine löst, bedeutet es das Deine Schiene mit hoher Wahrscheinlichkeit nach unten rutscht. Will man nicht unbedingt haben wo überall 230V anliegen, oder?

    Könnte sehen ob ich ein Bild machen kann von den Isolierteilen und wie die montiert sind.

    Cheers Sepp

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  • bwurst
    antwortet
    Hallo.

    Stimmt, das mit den Abstandshaltern/Isolatoren hat mir mein Elektriker auch gesagt. Ich hab die sogar hier aber ich hab nach ner Stunde aufgegeben. Ich blick's nicht. Aber ich hab auch noch keinen Hinweis gefunden, wieso das so sein soll. Die kompletten Schienen sind doch sowieso untereinander und mit der PE-Zuleitung (Pot-Schiene) verbunden. Da ist mir völlig unklar wieso man die dann nochmal isolieren soll. Für überzeugende Argumente und nen Hinweis wie man die Dinger montieren soll bin ich ganz Ohr. Aber der Eli kommt die nächsten Tage auch mal wieder vorbei, dann darf er auch mal seine Meinung dazu abgeben.

    Edit: Okay, hab grade in einem alten Thread die Begründung gefunden, warum man das machen sollte...
    Bin aber immer noch der Meinung, dass ein durchgehend geerdetes Traggerüst irgendwie besser ist als eins das im Fall der Fälle (Ader löst sich aus Klemme und klappt runter auf die darunter liegende Schiene) komplett unter Strom stehen könnte ohne dass ein Schutzschalter auslöst. Der beschriebene Fall (ich berühre Phase und Traggerüst parallel) ist ja der klassische Fall für den FI.


    gbglace: Die Schienen haben keine Richtung, die kann man so oder so montieren. Auf der einen Seite geht es nach oben raus, auf der anderen nach unten. Und ja, da hängen momentan natürlich noch lose Adern raus. Soll später mal nicht so bleiben.

    tschoemitoe: Ja, bei den NYM-J 7x1,5 (stets die ersten paar Klemmen von links) bleibt nichts anderes übrig als eine der 6 Adern auf die N-Schiene zu bringen.

    Danke für das Feedback,
    Bernd
    Zuletzt geändert von bwurst; 12.11.2015, 18:05.

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  • Hamerheat
    antwortet
    habe geschlafen, bitte löschen!

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  • LexionTT
    antwortet
    Zitat von tschoemitoe Beitrag anzeigen
    eine Menge schwarzer Adern auf die N-Schiene
    Zähl mal durch - das sind wohl 7x1,5 mit 1 oder 6 auf N
    Haben wir auch so gemacht...

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  • tschoemitoe
    antwortet
    Bilde ich es mir nur ein, oder gehen eine Menge schwarzer Adern auf die N-Schiene (sogar die Schieber sind unten...)?? Ansonsten schönes Ding!

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