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  • seppm
    antwortet
    Jetzt glaub ich hats jeder Mitleser verstanden und führt es eben aus wie es seine Lebensversicherung deckt und wer es für andere macht weiss hoffentlich was er tut. Cheers Sepp

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  • Arctyc
    antwortet
    Zitat von UliSchirm Beitrag anzeigen
    Denn wer die Regeln nicht einhält, dem helfen sie nicht. Und mal ganz ehrlich, wer holt jedes Mal den Elektriker, wenn hinter der Berührschutzabdeckung was verändert werden muss? Und wer die erste Regel gebrochen hat, dem fällt es bei der zweiten auch nicht schwer.
    Ja genau, ich kann auch eine lange Metallnadel in die Steckdose stecken und das Netzteil meines Computers aufschrauben und bei gestecktem Stecker darin rumbasteln. Wer soll mich davon abhalten? Ich muss mich dann nur nicht wundern, wenn etwas passiert. Diese Regeln und Normen entbinden nicht von der Verantwortung fürs eigene Denken und Handeln und schützen ebensowenig vor mutwilligen Verstößen.
    Und wenn ich mich nicht an Grundregeln halten möchte, die mein Leben schützen, dann brauche ich auch nicht von anderen erwarten, sich an Normen zu halten, damit diese dann mein Leben schützen.

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  • Arctyc
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    das passiert genau dann, wenn die Tragschiene leitend mit dem Traggestell verbunden wird - Abdeckung hin/her.
    Das bezweifel ich Die Tragschienen im gezeigten Hager-Schrank sind auf Kunststoffblöcken geschraubt, mit genügend (Spannungs-)Abstand zum nächsten, leitenden Teil. Die gezeigten Phönix-Netzteile sind ein Problem, da würde es aber genügen, deren Schiene vom Traggerüst zu entkoppeln.

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  • UliSchirm
    antwortet
    Zitat von Arctyc Beitrag anzeigen
    Bist Du eine Elektrofachkraft?
    Nein, aber mit Sicherheit im Allgemeinen und auch Speziellen kenne ich mich etwas aus. Und ich weiß sehr genau, dass 5 Sicherheitsregeln niemanden vor dem Tode schützen können, auch eine Elektrofachkraft nicht. Denn wer die Regeln nicht einhält, dem helfen sie nicht. Und mal ganz ehrlich, wer holt jedes Mal den Elektriker, wenn hinter der Berührschutzabdeckung was verändert werden muss? Und wer die erste Regel gebrochen hat, dem fällt es bei der zweiten auch nicht schwer. Jeder hat mal einen schlechten Tag, auch eine Elektrofachkraft geht mal mit Migräne zur Arbeit. Man konzentriert sich nicht genug, und was einen dann noch vor dem Tod bewahrt, ist die reine Physik. Deshalb finde ich es wichtig zu verstehen, warum den Elektriker und den Laien ein geerdetes Traggerüst an jenem schwarzen Freitag das Leben kosten kann, an dem man dummerweise eine von den fünf Regeln vergessen hat.

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von Arctyc Beitrag anzeigen
    Warum genügt es nicht, mit installierten Feldabdeckungen SK2 zu erreichen?
    Die SK2 erreicht der Schrank NUR bei montierter Abdeckung u. korrekter Ausführung - da gehört nunmal dazu, dass keine leitfähige Verbindung zu Konstruktionsteilen im Inneren die Schutzhülle durchdringen u. das passiert genau dann, wenn die Tragschiene leitend mit dem Traggestell verbunden wird - Abdeckung hin/her.




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  • do13
    antwortet
    Zitat von coliflower Beitrag anzeigen
    Könntest du diese hier erläutern - rein aus Interesse ? DANKE !
    https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B...C3.96sterreich

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  • coliflower
    antwortet
    1. Einhaltung der 5 Sicherheitsregeln
    Könntest du diese hier erläutern - rein aus Interesse ? DANKE !

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  • Arctyc
    antwortet
    Zitat von UliSchirm Beitrag anzeigen
    [*]Fall 1, Traggerüst ist nicht geerdet: Du kriegst einen Schlag in der rechten Hand, bist aber noch am Leben, weil der Strom nicht weiterfließen konnte, bzw. nur sehr wenig Strom über den hohen Widerstand Deiner Schuhe gegen Erde fließen konnte.[*]Fall 2, Traggerüst ist geerdet: Der Strom fließt von der rechten über die linke Hand und das Traggerüst mit einem sehr geringen Widerstand gegen Erde. Aufgrund des im Vergleich zu Fall 1 wesentlich geringeren Widerstands fließt ein deutlich höherer Strom und passiert dabei Deine Herz-Region. Das ist potenziell tödlich.[/LIST]
    So viel zum Thema...
    Bist Du eine Elektrofachkraft? Ich kenne nur zwei Möglichkeiten wie man fachgerecht an elektrischen Verteilern arbeitet:

    1. Einhaltung der 5 Sicherheitsregeln oder
    2. als Elektrofachkraft mit Befähigung udn Bescheinigung für AuS (Arbeiten unter Spannung) und PSA (Persönlicher Schutzausrüstung)

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  • Arctyc
    antwortet
    Ich hab das weiter vorher schonmal gefragt: Die Vorgabe der SK2 beim "Volks"-Verteiler hat zum Ziel den Laien zu schützen. Soweit, so nachvollziehbar. Warum genügt es nicht, mit installierten Feldabdeckungen SK2 zu erreichen? Der Bereich hinter den Feldabdeckungen ist der Elektrofachkraft vorbehalten. Falls der Laie mit abgenommenen Feldabdeckungen ebenfalls Zugriff haben sollte, müsste alles noch mindestens in IP20 ausgeführt werden.
    Steht denn in der Norm tatsächlich drin, dass das Traggerüst in SK2 ausgeführt sein muss?!

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  • UliSchirm
    antwortet
    Zitat von bwurst Beitrag anzeigen
    Mag ja sein, dass meine Meinung irrelevant ist. Aber dein Posting dreht sich auch wieder nur um die korrekte Ausführung irgendwelcher Schutzklassen. Das ist keine Begründung sondern die übliche Paragraphenreiterei. Man macht es also damit es so ist wie es eine Norm erfordert.
    Überleg mal was passiert, wenn Du aus Versehen mit der rechten Hand einen stromführenden Außenleiter berührst, während Du Dich mit der linken Hand zufällig gerade am Traggerüst festhältst.
    • Fall 1, Traggerüst ist nicht geerdet: Du kriegst einen Schlag in der rechten Hand, bist aber noch am Leben, weil der Strom nicht weiterfließen konnte, bzw. nur sehr wenig Strom über den hohen Widerstand Deiner Schuhe gegen Erde fließen konnte.
    • Fall 2, Traggerüst ist geerdet: Der Strom fließt von der rechten über die linke Hand und das Traggerüst mit einem sehr geringen Widerstand gegen Erde. Aufgrund des im Vergleich zu Fall 1 wesentlich geringeren Widerstands fließt ein deutlich höherer Strom und passiert dabei Deine Herz-Region. Das ist potenziell tödlich.
    So viel zum Thema...

    ... übliche Paragraphenreiterei.
    Und wer meint, ein FI würde einem im Fall 2 das Leben retten, dem sei gesagt, dass es im Verteiler jede Menge Außenleiter gibt, die nicht gegen Fehlerströme abgesichert sind, nämlich alles was vor dem FI angeschlossen ist.

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  • toggle
    antwortet
    Zitat von bwurst Beitrag anzeigen
    Man macht es also damit es so ist wie es eine Norm erfordert.
    Normen sind in der Regel dafür da, um Mindestanforderungen an die Ausführung zu formulieren.

    Das Tragegerüst von SKII-Verteilern ist in der Regel vom Gehäuse isoliert, womit SKII-Anforderungen bei installierten Feldabdeckungen erfüllt wären. Um die Forderungen aus VDE 0198:2008-02 Abschnitt 5.3.2 bei entfernten Feldabdeckungen zu erfüllen, müssen die als Schutzleiter verwendete Hutprofilschienen als Schutzleiter gekennzeichnet sein.

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  • mstenz
    antwortet
    Zitat von starwarsfan Beitrag anzeigen

    Hier @ch ist das eigentlich normal, meine komplette Installation würde so gemacht.
    Hi, hast du hiervon Fotos? Speziell wie du die Sortierung/Einführung im Verteiler gemacht hast? Hast du die Leitungen erst ganz am Schluß eingezogen oder schon vorher? Wenn letzeres wie hast du die verschiedenen Stränge auseinander gehalten?
    Sorry wenn du es vielleicht schon gepostet hast, aber dieser Thread hat mittlerweile so viele Seiten, dass ich nicht alle anschauen konnte. Danke dir.

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  • bwurst
    antwortet
    Zitat von GLT Beitrag anzeigen
    Deine Meinung in allen Ehren, aber völlig irrelevant.
    Dein "lösende Ader" könnte auch einspeiseseitig sein - dann löst da ggfs. gar nichts aus
    Mag ja sein, dass meine Meinung irrelevant ist. Aber dein Posting dreht sich auch wieder nur um die korrekte Ausführung irgendwelcher Schutzklassen. Das ist keine Begründung sondern die übliche Paragraphenreiterei. Man macht es also damit es so ist wie es eine Norm erfordert.

    Ich denke mal wenn eine Einspeise-Phase an eine PE-verbundene Schiene gerät, dann wird mit Sicherheit ziemlich zügig die Vorsicherung im Zählerkasten ("Panzersicherung") auslösen. Wenn das Traggerüst aber nicht geerdet ist, dann wird vielleicht nicht sofort eine Sicherung auslösen weil die vermutlich trotzdem vorhandenen Kriechstöme zu gering sind. Dann reden wir auch von einer nicht-FI-gesicherten Leitung, so dass es meiner Ansicht nach noch viel gefährlicher wird. (Disclaimer: Vor dem FI habe ich keinerlei Eigenleistung gemacht, da lasse ich die Finger weg, das darf der Elektriker machen.)

    Das mit der Antennenfunktion scheint mir nachvollziehbar, auch wenn ich annehme, dass diese Antenne im Keller eher keinen "Empfang" haben wird. Dass ich die Isolierungen leichter einbauen kann als alle meine Tragschienen zu drehen ist auch ein gutes Argument. Aber ich denke ich werde trotzdem den Rest des Traggerüsts erden weil mir die Vorteile deutlich zu überwiegen scheinen.

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von bwurst Beitrag anzeigen
    Bin aber immer noch der Meinung, dass ein durchgehend geerdetes Traggerüst irgendwie besser ist als eins das im Fall der Fälle (Ader löst sich aus Klemme und klappt runter auf die darunter liegende Schiene) komplett unter Strom stehen könnte ohne dass ein Schutzschalter auslöst. Der beschriebene Fall (ich berühre Phase und Traggerüst parallel) ist ja der klassische Fall für den FI.
    Deine Meinung in allen Ehren, aber völlig irrelevant.
    Dein "lösende Ader" könnte auch einspeiseseitig sein - dann löst da ggfs. gar nichts aus

    Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    Warum sollten die Hutschienen auf denen REG Geräte montiert sind isoliert werden, wenn die Tragschienen ohnehin geerdet sind?
    Kommt auf die ausführende Schutzklasse an - bei SK1 muss sie nicht, bei SK2 hingegen schon.
    Würde man die Tragschiene im SK2 nicht als PE-Schiene verwenden, wäre die Isolierung gegenüber anderen leitfähigen Konstruktionsteilen im Inneren des Verteilers auch nicht erforderlich - aufgrund der üblichen Installationsklemmen ist dies aber genau der Fall.

    Zitat von supermaz Beitrag anzeigen
    Genau der gleichen Meinung bin ich (und auch mein Eli, der Meister bei meinem Bruder, der Elektroingeneur nebenan, ...) auch, aber die Regelreiter hier nicht.
    Entweder war deren Ausbildung für die Katz oder sie wären über deine Anführung hier entsetzt.
    Ungeachtet dessen ob man per Vorschrift die Verwendung einer speziellen SK fordert (z.B. TAB) - deren richtige Umsetzung sollte Ihnen zumindest bekannt sein.

    Zitat von supermaz Beitrag anzeigen
    Im industriellen Umfeld kann ich es verstehen, aber nicht im privaten Bereich.
    Du wirst es nicht glauben - genau anders herum wird ein Schuh daraus. Die Forderung nach Verteilungen mit SK2 geht mit der Laienbedienung vorrangig einher - etwas, was in der Industrie wieder eher weniger vorkommt.

    Zitat von mstenz Beitrag anzeigen
    ich habe vor keine NYM-J, sondern nur Einzeladern in die Rohren zu ziehen (überall bis in den Verteiler).
    Dem steht nichts im Wege; da viele sich die Rohrinstallation generell "sparen", sieht man derartige Ausführung halt auch wenig bis gar nicht.
    Zuletzt geändert von GLT; 15.11.2015, 11:06.

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  • palKNX
    antwortet
    Zitat von HerrVorragend Beitrag anzeigen
    Hutschiene - Traggerüst - hier die Aufösung ;-)

    Hutschiene und Traggerüst müssen getrennt sein!

    Ich habe es zwar schon mal im Forum gelesen, aber ich finde es nicht:
    1. Schutzklasse II: Installationskleinverteiler oder Zählerplätze (im Sinne der TAB 2000 Abschn. 8 (1)) müssen gemäß VDE 0603-1 Abschnitt 4.1.1 schutzisoliert (Schutzklasse 2) ausgeführt sein.
    Und wie sieht es bei SK 1 aus? Habe gerade gestern gehört, dass auch hier die Hutschinen mit den Reihenklemmen vom Traggerüst getrennt sein müssen. Erhlich gesagt, dass war mir neu. Bei SK 1 erde ich schließlich den kompletten Schrank (Türen, Traggerüst, ...)

    mfg pal

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