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Eigentlich sehr praktisch auch für Durchgangs- bzw. V-Verdrahtung von Automaten, die keine 2 Schächte besitzen, wenn man mal 10mm² klemmen muss. Meine 4-Kant Krimpzange kann bis zu 10mm² krimpen, das ginge mit 10mm² Zwillingshülse also nicht mehr.
Aber gibt es solche simplen Stiftanschlussklemmen nicht auch von anderen Herstellern? Finde hier nur die teuren STAK von Dehn.
Die Leitungsstrecke vom Phasenabzweig über Ableitrf bis zur Erdung steht an jedem teilnehmer an. Deshalb sagt dehn 0.5m länge oder bei V Verdrahtung 1m.
Zu dem Trennungsabstand noch ein Wort:
Trennung muss dort eingehalten werden, wo geschützte Leitungen und ungeschützte leitungen sich annähern.
Wenn ich due 230V Seite absichere und dort ein Netzwerkkabel liegt, wird im Einschlag eine Spannungsdifferenz zwischen den Kabeln aufgebaut, da das nicht geschützte nicht auf das selbe potential geschalten wird.
Der Blitz springt auf das Kabel über und zerstört alle Geräte.
Wenn ich also auf einer Schiene den Typ 2 SPD und danach den Drehstromzähler setze, muss da ein Mindestabstand eingehalten werden?
Nein. Die Leitung führt keinen Blitzstrom, also muss kein Trennungsabstand eingehalten werden.
Es soll jedoch vermieden werden, die "dreckige" und die "saubere" Leitung parallel zu führen oder zu kreuzen. Das lässt sich mit V-Verdrahtung (die in diesem Fall scheint's nicht angewendet wurde) am einfachsten einhalten: Von unten oder einer Seite kommt die Steigleitung und nach oben oder zur anderen Seite geht die Leitung zu den FI's weiter. Siehe Dehn STAK-25 bzw. Dehn's Phasenschienen:
1. Die Erde ist nicht angeschlossen, sondern nur der PE. Dadurch werden die Restspannungen zu hoch.
Stimmt, das scheint auch bei Typ 2 schon notwendig zu sein, zumindest hat mein VAL-MS 230 ST Typ 2 auch einen PE und einen Erdungsanschluss.
Geht es dabei eigentlich über den größeren Querschnitt und damit geringeren Widerstand und Stromtragfähigkeit? Die PE-Schiene im Verteiler hängt ja auch direkt mit 16mm² an der HES. Weiterhin hängt der SPD Typ 2 im Hauptverteiler auch noch an der N-Schiene, die im Hauptverteiler auf die PE Schiene gebrückt ist.
2. Zwischen den geschützen Leitungen und den Messwandlern wird kein Trennungsabstand eingehalten. Somit schlägt im Falle einer Überspannung der Blitz auf die Leitung über und schlägt durch das Smartmeter auf den KNX-Bus, der bestimmt auch an jeder Klemme kein Ableiter hat.....
Auch wenn ich die Phasen zum Messen der Leistung durch einen Drehstromzähler führe (ich weiß nicht, warum man diese Messringe verwenden sollte, wenn man die Leitung freischalten kann), wo sollte er denn die Messwandler sonst hinsetzen?
Wenn ich also auf einer Schiene den Typ 2 SPD und danach den Drehstromzähler setze, muss da ein Mindestabstand eingehalten werden?
Doppelklemmung unter einer Klemmstelle nicht erlaubt
- Doppelklemmung von H07V-K und H07V-U verboten!!!
Also ein starrer und ein flexibler Leiter (auch mit Endhülse) dürfen nicht zusammen geklemmt werden (das hätte mich auch gewundert).
Auch die Doppelklemmung von 2 flexiblen Leitern gleichen Querschnitts mit Endhülsen ist nicht zulässig, habe ich das so richtig verstanden (warum der arme Mann nicht eine einzige Twin-Hülse verbaut hat habe ich sowieso nicht verstanden)?
..dann muss aber auch die Vorsicherung entsprechend geändert werden! Nachdem die Zuleitung 10mm2 hat, vermute ich, dass es eh keine 63A Vorsicherung ist..
Die 63A Vorsicherung befindet sich im Zählerschrank im Keller. Die Leitungslänge vom Zählerschrank zu meiner UV würde ich mal auf ca. 10m schätzen vielleicht auch weniger. Ich werde aber im Keller nachschauen was nun wirklich auf dem SLS steht.
Warum sitzen die Schneider LSS alle schief auf der Schiene?
Die kann man minimal bewegen, ein bisschen Spiel hat ja so ziemlich jedes Gerät auf der Hutschiene. Sieht auf dem Bild vielleicht schlimmer aus als es in echt ist.
Für Aderendhülsen gibt es verschiedene Farbcodes, 10mm² kann z.B. rot elfenbein, oder braun sein, aber wohl nicht grün. Das sind dann nichtmal 10mm², sondern nach Farbcode 2 nur 6mm². Das wäre für 63A auf jeden Fall zu wenig. 10mm² könnten je nach Entfernung der UV auch zuwenig sein.
Vor allen Dingen weil teilweise 3 FI's mit dem 6mm² durchgeschleift wurden... die Entfernung zur Hauptverteilung im Keller ist aber wie oben geschrieben glücklicherweise recht kurz.
1. Die Erde ist nicht angeschlossen, sondern nur der PE. Dadurch werden die Restspannungen zu hoch.
2. Zwischen den geschützen Leitungen und den Messwandlern wird kein Trennungsabstand eingehalten. Somit schlägt im Falle einer Überspannung der Blitz auf die Leitung über und schlägt durch das Smartmeter auf den KNX-Bus, der bestimmt auch an jeder Klemme kein Ableiter hat.....
Zusätzlich zum Überspannungsschutz in der UV soll im Keller in der Hauptverteilung noch ein DEHNshield installiert werden. Da ist dann auch eine entsprechender Erdung vorhanden.
Warum ist der Überspannungsschutz bei ihm nicht funktionsfähig?
1. Die Erde ist nicht angeschlossen, sondern nur der PE. Dadurch werden die Restspannungen zu hoch.
2. Zwischen den geschützen Leitungen und den Messwandlern wird kein Trennungsabstand eingehalten. Somit schlägt im Falle einer Überspannung der Blitz auf die Leitung über und schlägt durch das Smartmeter auf den KNX-Bus, der bestimmt auch an jeder Klemme kein Ableiter hat.....
Warum ist der Überspannungsschutz bei ihm nicht funktionsfähig?
Was sind das für dicke Ringe unten in dem Kabelsalat vor dem Hauptschalter?
Für Aderendhülsen gibt es verschiedene Farbcodes, 10mm² kann z.B. rot elfenbein, oder braun sein, aber wohl nicht grün. Das sind dann nichtmal 10mm², sondern nach Farbcode 2 nur 6mm². Das wäre für 63A auf jeden Fall zu wenig. 10mm² könnten je nach Entfernung der UV auch zuwenig sein.
Warum sitzen die Schneider LSS alle schief auf der Schiene?
Das mit 2 Leitungen in einem Klemmschacht ohne Zwillingshülse mag ich auch nicht und habe das auch schon von Elektrikern gesehen. Da lobe ich mir die 2 Klemmschächte unten und oben bei ABB.
Statt des Hager Hauptschalters könntest du auch einen 3-poligen Lasttrenner mit 35A Neozed einsetzen, dann hättest du gleichzeitig deine Vorsicherung.
Ich habe bei mir zwar alle RCD auf 63A ausgelegt, weil ich einen 40A schonmal geschrottet habe trotz 35A Vorsicherung. Ich könnte mir die Vorsicherung sparen, habe aber günstig solche Lasttrenner mit D02 Neozed bekommen und habe diese pro UV statt eines Hauptschalters. Streng genommen müsste die 35A Vorsicherung im Hauptverteiler sitzen, also vor der Zuleitung zur UV. Der Bequemlichkeit wegen habe ich diese aber doch pro UV-Schrank, um den Schrank freischalten zu können. Sonst müsste man hierfür zum Hauptverteiler, was bei mir weniger wichtig ist, da alle Schränke nebeneinander hängen.
In diesem Fall sollte der FI-Schutzschalter miteiner vom Hersteller angegebenen Vorsicherung gegen thermische Überlastung geschützt werden. Diese Vorsicherung übernimmt i.d. R. dann auch gleichzeitig dieFunktion einer Kurzschluss-Vorsicherung.
Hager Katalog für CDA440D
Kurzschlussfestigkeit 6 kA bei Vorsicherung 63 A / gL
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