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  • sviper
    antwortet
    Zitat von Bainit Beitrag anzeigen
    Moin sviper,
    dann müsstest du aber auch die untere Reihe isolieren. Dort scheinen auch PE-Klemmen das Traggerüst zu erden.

    Hast du Trennungsabstände zwischen LAN und Niederspannung eingehalten? Sieht für mich nicht so aus.
    Warum sind in der zweiten Reihe rechts so viele Erdungsklemmen?
    Warum ist neben der Steckdose eine Erdungsklemme? Kontaktiert die Steckdose die Hutschiene?

    Reserve sollte genug da sein. Du kannst ja die zweite Reihe komplett raus reißen und durchverdrahten, wenn du Platz brauchst.

    Gruß, Sebastian
    Hallo Sebastian,

    lt. dem Beitrag #1678 hast du Recht. Ich werde die Erdungsklemmen unten bei der Zuleitung ersetzen, damit die Erde nicht auf den Hutschienen liegt die nicht isoliert sind.
    Die Steckdose hat eine komplette Kunststoffummantelung die Erde muss ich dann auch separat zuführen. Die Erdungsklemme hat mir die Erde von der Hutschiene geholt, was dann ja nicht mehr geht.
    Auf der zweiten Reihe oben hatte ich keine kleinen PE Durchgangklemmen (Wago 2002) mehr die sind noch im Zulauf und werden dann ersetz.

    Zu den Lankabel, ja weiß das ist auch so ein leidiges Thema. Ich will auch noch ein kleines Leerrohr drum ziehen. Nach langem Suchen gibt es wohl auch eine Vorschrift, dass dieses wohl geht wenn die Durchschlagsfestigkeit beider Kabel passt. Das LAN Kabel hat auch wie die Nym und die H07V Kabel 2,5kV. Lt einem anderen Beitrag würde das dann gehen (finde ich aber nicht mehr). Mal abgesehen von der möglichen Störung der LAN Übertragung.#

    Ich denke ich werde die ganze Spannungsversorgung und den LAN KNX Router in meinen Reserveschrank bauen. Da ist die untere Reihe frei und das Lan Kabel kann raus.

    LG sviper

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  • Bainit
    antwortet
    Zitat von sviper Beitrag anzeigen
    Die beiden oberen Reihen sind auch isoliert.
    Moin sviper,
    dann müsstest du aber auch die untere Reihe isolieren. Dort scheinen auch PE-Klemmen das Traggerüst zu erden.

    Hast du Trennungsabstände zwischen LAN und Niederspannung eingehalten? Sieht für mich nicht so aus.
    Warum sind in der zweiten Reihe rechts so viele Erdungsklemmen?
    Warum ist neben der Steckdose eine Erdungsklemme? Kontaktiert die Steckdose die Hutschiene?

    Reserve sollte genug da sein. Du kannst ja die zweite Reihe komplett raus reißen und durchverdrahten, wenn du Platz brauchst.

    Gruß, Sebastian

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  • concept
    antwortet
    Zitat von sviper Beitrag anzeigen
    zu 1) OK sehe ich ein. Aber wer sollte an den Kabel oberhalb des Schrankes ziehen? Schau ich mir noch mal an eventuell fixiere ich die noch mal über eine Zugentlastungsschiene. Hab ich noch übrig.
    Hast du mal ein Bild wie das ausehen sollte?

    zu 2) Hat mir einfach besser gefallen. Oben alle Kabel aufgelegt immer 5x2,5 bzw. 5x1,5 und bei Bedarf kann ich die verbinden wie ich will. Hatte es erst anderst. So gefällt mir es persöhnlich besser.
    Ich such jetzt sicher nicht den ganzen Fred ab für Dich, aber 2 Beispiele: Post #410 (auch Schrank in DE) und mein erster, Post #84. Ist aber kein Schrank wie ihr es macht, wir haben da eine andere "Physik" in der Schweiz. Aber bei meinem siehst Du auch die Kabelkanäle zwischen den REG-Geräten. da sind die Kabel drin, ohne dass die zusammengebunden werden. das ganze ist sehr sauber und auch änderungsfreundlich. Da brauchst keine Zwischenklemmen (find ich echt Mumpitz, sorry!). Ich schreibe das auch nicht nur an Dich addressiert, sondern für alle, die Verteiler bauen und sich hier informieren.

    Zitat von sviper Beitrag anzeigen
    zu 3) Der Reserveschrank ist im Geschoss oben drüber wenn wirklich noch mehr kommt. Kabel kann ich dann über einen Schacht zwischen den beiden Verteilern verbinden.
    zu4) Im mag Sternverkabelung. Ich habe zu 98% alle Bus Kabel immer zw. Verteilern und KNX Geräte den Rest über durchgeschleift über Leerohre. Einige legen ein Ring ich bin da er für die Sternvariante so kann ich alle Kabel über die Leerohre tauschen wenn ich will.

    zum Glück ist es beim KNX egal ob Baum oder Stern oder kombiniert.
    Reserveschrank ok, ein grosser ist aber immer praktischer.

    Verkabelung: kannste so machen... (etc. etc....schreibt Roman). wollte gerade schreiben, mit Deiner Lösung hast wenigstens einen kleinen Vorteil bei der Fehlersuche, aber das ist ja nicht so, kann nämlich nicht erkennen, dass die Kabel angeschrieben sind.

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  • sviper
    antwortet
    1) Kabelzugentlastung fehlt komplett (hast Du diesen Fred eigentlich vor Beginn Deiner Arbeiten durchgelesen?)
    zu 1) OK sehe ich ein. Aber wer sollte an den Kabel oberhalb des Schrankes ziehen? Schau ich mir noch mal an eventuell fixiere ich die noch mal über eine Zugentlastungsschiene. Hab ich noch übrig.
    Hast du mal ein Bild wie das ausehen sollte? Bis jetzt habe ich das noch nicht gesehen wenn man die Kabel durch die Gummilöcher zieht.
    Die 5x2,5 gingen ziehmlich stramm rein die zieht keiner raus.
    zu 2) Hat mir einfach besser gefallen. Oben alle Kabel aufgelegt immer 5x2,5 bzw. 5x1,5 und bei Bedarf kann ich die verbinden wie ich will. Hatte es erst anderst. So gefällt mir es persöhnlich besser.
    zu 3) Der Reserveschrank ist im Geschoss oben drüber wenn wirklich noch mehr kommt. Kabel kann ich dann über einen Schacht zwischen den beiden Verteilern verbinden.
    zu4) Im mag Sternverkabelung. Ich habe zu 98% alle Bus Kabel immer zw. Verteilern und KNX Geräte den Rest über durchgeschleift über Leerohre. Einige legen ein Ring ich bin da er für die Sternvariante so kann ich alle Kabel über die Leerohre tauschen wenn ich will.

    zum Glück ist es beim KNX egal ob Baum oder Stern oder kombiniert.


    Danke
    Zuletzt geändert von sviper; 03.02.2017, 17:50.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von sviper Beitrag anzeigen
    was sagt ihr gibt es gravierende Fehler... ;-)
    Na ja, du fragst, dann fang ich mal an:

    1) Kabelzugentlastung fehlt komplett (hast Du diesen Fred eigentlich vor Beginn Deiner Arbeiten durchgelesen?)

    2) sehr komische Verkabelung: Schaltaktoren offensichtlich auf "Zwischenklemmen" verdrahtet (zweitoberste Reihe) statt direkt auf die Abgangsklemmen. Willst Du dann Zwischenklemmen auf Abgangsklemmen verdrahten? Unsinnige Platzverschwendung.

    3) Sehr wenig Reserve, ein grösserer Schrank wäre sinnvoller gewesen

    4) weiter fällt mir auf, sehr viele grüne Kabel, da hat einer wohl nicht verstanden, was der Bus-Gedanke ist...

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  • sviper
    antwortet
    IMG_1028.JPGIMG_1027.JPGIMG_1026.JPG

    Hallo Leute Derzeit im Hausbau mein Verteiler:
    was sagt ihr gibt es gravierende Fehler... ;-)
    Die beiden oberen Reihen sind auch isoliert. Muss lt. meinem Elektriker so sein, er sagt auch das ist jetzt Vorschrift. Die PE müssen dann extra gezogen werden. Er hat neulich einen Schrank umgebaut und extra Isolierung eingebaut... Dann kahm der Tüv zur Abnahme und der sagt. Ist zwar Vorschrift ihm aber egal weil Unsinnig.
    Zuletzt geändert von sviper; 03.02.2017, 14:46.

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  • Arctyc
    antwortet
    Vielleicht gibt es noch eine Norm für den inneren Aufbau von Schaltschränken in der dieser Fakt beschrieben ist. Zumindest aus der immer wieder zitierten VDE 0100-410 (meine ist vom Juni 2007), geht es nicht hervor. Hier wird nur der Begriff der aktiven, leitfähigen Teile beschrieben. Und darunter fallen sowohl Hutschienen (mit führendem PE) als auch das Traggerüst (mit führendem PE). Beide sind nach Entfernung der Abdeckung berührbar.
    Für SKII ist gefordert, dass die isolierende Umhüllung (doppelte oder verstärkte Isolierung) nicht ohne Werkzeuge entfernt werden kann. Das ist bei den zugelassenen Schranksystemen der Fall. Nicht zulässig sind dabei Durchdringungen dieser Hülle mit leitfähigen Materialien, die nicht ihrerseits doppelt Schitzisoliert sind. D.h. es dürfen keine Schrauben oder sonstigen metallischen Körper durch die Abdeckung geführt werden.

    Spannend ist Absatz 2.2.4: "Leitfähige Teile innerhalb der isolierenden Umhüllung dürfen nicht an einen Schutzleiter angeschlossen sein. Anschlussmöglichkeiten für Schutzleiter die notwendiger Weise durch die Umhüllung geführt werden, weil sie für andere Betriebsmittel erforderlich sind, (dürfen vorgesehen werden) ... Innerhalb der Umhüllung müssen alle solchen Leiter und ihre Anschlussklemmen wie aktive Teile isoliert sein, ..."
    Ich kann das nur so interpretieren, dass bei einem durch die Umhüllung geführten Schutzleiter (z.B. eine Schuko-Steckdose) die Schaltschrank-internen Anschlusstellen des Schutzleiters (ob Hutschiene oder das gesamte Traggerüst) mit dopperlter Isolierung gegen andere interne aktive Teile ausgeführt sein muss. Wenn man berücksichtigt, dass auch mit Luft und ensprechend Abstand unter Einhaltung der Berührsicherheit doppelte Isolierung erreicht wird ...

    Wie gesagt, für mich macht die unterschiedliche Behandlung der Hutschiene und des Traggerüstst keinen Sinn. Beide Teile fallen in der o.g. Norm unter den selben Sachverhalt.

    Viele Grüße
    Lutz

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  • gbglace
    antwortet
    Aber der Herr schreibt doch in dem Teil zur SKII das da die Schiene eindeutig zum Traggerüst hin zu isolieren ist. Als PE-Schiene ist sie natürlich verwendbar.

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  • jbrockmannde
    antwortet
    Zitat von Arctyc Beitrag anzeigen
    Ich kann der Norm (VDE 0100-410) nicht entnehmen, dass das Traggerüst bei SKII nicht geerdet sein darf (siehe Beitrag #1450). D.h. ich wiederspreche dieser wiederholt proklamierten Auffassung!
    Sind die Aussagen in diesem Artikel (aus 2003) mittlerweile also überholt oder waren damals bereits falsch?
    DIN EN 60439-1 (VDE 0660 Teil 500) DIN VDE 0100-410 (VDE 0100 Teil 410) und DIN VDE 0100-540 (VDE 0100 Teil 540)

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  • scope
    antwortet
    Hi!

    Zitat von Arctyc Beitrag anzeigen
    Ich kann der Norm (VDE 0100-410) nicht entnehmen, dass das Traggerüst bei SKII nicht geerdet sein darf (siehe Beitrag #1450). D.h. ich wiederspreche dieser wiederholt proklamierten Auffassung!
    Während mein Eli mit der Verdrahtung zugange war, hatte ich mal Bilder meines Verteilers in einem anderen Thread gepostet. Darauf war zu sehen, dass bei den Reihenklemmen der PE auf die Hutschiene ging. Ist das hiermit gemeint?
    Wenn nun die Hutschiene direkt am Traggerüst anliegt, das gesamte Gerüst jedoch vom Gehäuse isoliert ist - das wäre dann in Ordnung?

    Kann auch nochmal ein Bild posten, falls ich es nicht geschafft habe, mich richtig auszudrücken...

    Vg
    Nico

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von Arctyc Beitrag anzeigen
    Ich kann der Norm (VDE 0100-410) nicht entnehmen, dass das Traggerüst bei SKII nicht geerdet sein darf (siehe Beitrag #1450). D.h. ich wiederspreche dieser wiederholt proklamierten Auffassung!
    Ich schließe mich dem ausdrücklich an!

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  • Arctyc
    antwortet
    Ich kann der Norm (VDE 0100-410) nicht entnehmen, dass das Traggerüst bei SKII nicht geerdet sein darf (siehe Beitrag #1450). D.h. ich wiederspreche dieser wiederholt proklamierten Auffassung!

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  • concept
    antwortet
    Zitat von peter79 Beitrag anzeigen
    Dies gilt doch nur für den Zählerkasten und ist eine Forderung nach EVU - auch wenn ich dies in einer Unterverteilung bevorzuge. ¨[...]
    Nun, das Wissen über Vorschriften in Deutschland habe ich im Wesentlichen aus diesem Forum... Da isolierte DIN-Schienen wiederholt hier proklamiert wurden und da bisher nicht widersprochen wurde, bin ich mal davon ausgegangen das das korrekt ist.

    Was die Schweizer Verteiler betrifft, habe ich das mit mehreren Leuten abgeklärt, die in dem Thema zu Hause sind.

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  • peter79
    antwortet
    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Hier mal ein Update für SCHWEIZER, welche einen Verteiler bauen:
    Deutsche Verteiler müssen Schutzklasse II (Schutzisolierung) entsprechen.
    Dies gilt doch nur für den Zählerkasten und ist eine Forderung nach EVU - auch wenn ich dies in einer Unterverteilung bevorzuge. Aus einem SK2 darf man nur keinen SK1 machen, in dem man das Gestell mit dem Schutzleiter/Potentialausgleich verbindet (absichtlich oder versehentlich, wie hier schon oft dargestellt).
    Ist er nach SK1 spezifiziert, so ist er als Unterverteilung doch generell auch in DE zulässig.

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  • concept
    antwortet
    Hier mal ein Update für SCHWEIZER, welche einen Verteiler bauen:

    Hier im Forum wurde öfters gerügt, weil die DIN-Schienen, welche die Reihenklemmen tragen, nicht isoliert waren. Deutsche Verteiler müssen Schutzklasse II (Schutzisolierung) entsprechen.

    In der Schweiz ist das anders, die Verteiler entsprechen Schutzklasse I (Schutzleiter). Das bedeutet, der ganze Verteiler (Rahmen, metallische Innenkonstruktion MUSS ZWINGEND mit dem Schutzleiter verbunden sein. Deshalb ist die Schiene, welche die Reihenklemmen trägt, elektrisch mit der Rahmenkonstruktion verbunden.

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