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  • evolution
    antwortet
    Zitat von powell Beitrag anzeigen
    ... Sind die FI/LS aus der ADS Serie nur für starre Leitungen geeignet?
    Mit Aderendhülsen kannst Du auch flexible Adern klemmen, wenn diese innerhalb des herstellerseitig angegebenen Querschnitts liegen.

    Edit:
    Hager sagt zu der quickconnect Anschlusstechnik folgendes:
    Eine Einschränkung bei den verwendbaren Leitern gibt es nicht: Massive und flexible Kupfer-Leiter mit Querschnitten von 1,5 bis 4 mm² sind gleichermaßen einsetzbar. Massive Leiter lassen sich werkzeuglos anschließen; beim Anschluss flexibler Leiter muss die Klemme lediglich per Knopfdruck mit einem Schraubendreher geöffnet werden.
    Würde bedeuten, dass Aderendhülsen nicht notwendig ist, dennoch sind diese auf jeden Fall dringend zu empfehlen!
    Zuletzt geändert von evolution; 28.11.2015, 11:19.

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  • powell
    antwortet
    Hallo,
    hab mal eine Frage bezüglich der Hager ADS916D mit dem Quick Connect System. Hoffe passt hier mit in den thread.

    Ich finde leider in keinem Datenblatt, ob man am Ausgang auch 2,5mm² flexible Leitung(H07V-K) unter Klemmen kann. Sind die FI/LS aus der ADS Serie nur für starre Leitungen geeignet?

    Danke!

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  • Arctyc
    antwortet
    Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    Wenn man also davon ausgeht, dass die Feldabdeckungen eine ausreichende Umhüllung darstellen, dann wäre die Anforderung an SK2 (auch bei geerdetem Traggerüst) bei den heutigen Schränken gegeben, denn die Isolierung des Traggerüsts und des Innenraums zum Metallgehäuse ist definitiv ausreichend (und getestet). Dieser Auffassung folge ich.
    Die Abdeckung ist nur mit Werkzeugen (Schraubendreher) entfernbar, damit sind die Vorgaben der Norm erfüllt. Vielmehr ist die Frage ob sie den Bedingungen für eine verstärkte Isolation standhalten. Das bedeutet für einen Hausverteiler mit 400V Drehstrom bei einer Prüfspannung von 3000V ein Maximalstrom von (ich glaube) 2 oder 3mA. Anforderungen an Luft- und Kriechstrecken gibts natürlich auch, aber das sind in unserem Fall 3 bzw. 4mm. Diese sollten im Verteilerschrank einfach einzuhalten sein. Laut Hager erfüllen die univers Z und N Systeme die Anforderungen an SK2. Die Geräte, die durch die Abdeckungen geführt werden, müssen dem natürlich auch entsprechen.
    Ob SK2 oder SK1 ist aber unstrittig. SK2 ist gefordert und ist an dieser Stelle tatsächlich technisch sinnhaft, dass sollte man auch nicht mehr infrage stellen.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von Eraser Beitrag anzeigen
    ... oder warum gibt es keine einzelne richtige Antwort dazu?
    Ich denke die Krux liegt in der Betrachtungsweise der Feldabdeckung, ob diese als hinreichende Umhüllung gesehen werden oder nicht.
    Zum Einen ist diese mit geringem Aufwand entfernbar aber zum Anderen ist eben Werkzeug notwendig um diese zu entfernen. Weiterhin dürfte jedem Laien klar sein, dass er diesen Verteilerschrank nicht auseinanderbauen soll. Wenn man also davon ausgeht, dass die Feldabdeckungen eine ausreichende Umhüllung darstellen, dann wäre die Anforderung an SK2 (auch bei geerdetem Traggerüst) bei den heutigen Schränken gegeben, denn die Isolierung des Traggerüsts und des Innenraums zum Metallgehäuse ist definitiv ausreichend (und getestet). Dieser Auffassung folge ich.
    Wäre man hingegen der Ansicht, dass man mit nicht isoliertem Traggerüst in die Anforderungen der SK1 fällt, müsste man konsequenter Weise auch den Blechschrank und dessen Türen erden (sieht man auch mal vereinzelt in Privathaushalten und vermehrt in der Industrie), was einen nicht unerheblichen Aufwand darstellt.

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  • Eraser
    antwortet
    Endlich geschafft... den kompletten Thread hier durchgelesen um ein besseres Bild vom Verteilerbau zu bekommen.
    Habe dabei über viele interessante Details und Informationen gelesen/gesehen/gelernt, wie was gebaut werden sollte.


    Leider bleibt anscheinend ein Diskussionsthema: Schrank in SK1 oder SK2?

    Laut den aufgeführten Normen in den letzten paar Beiträgen ist SK2 erforderlich. Es gibt aber trotzdem die Meinung, dass SK1 auch erlaubt ist.
    Ist es so eine Wischi-Waschi-Geschichte mit der notwendigen SK oder warum gibt es keine einzelne richtige Antwort dazu?

    mfg
    Wolfgang

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  • supermaz
    antwortet
    In Deutschland gibt es halt derart viele Normen, da kommt es zwangsläufig vor, das sich Normen widersprechen. Z.B. kann man einen Balkonaustritt nicht gleichzeitig nach Dachdeckernorm und barrierefrei bauen...

    Aber zum Thema: Wenn ich die Hutschienen isoliere, muss ich diese dann nicht immer auf Spannungsfreiheit prüfen? Welcher Elektriker prüft erstmal alle leitenden Teile beim Arbeiten an einem vorhandenem Verteiler? Und hat dann auch noch die Isomatte drunter? Mein Elektriker bei der Montage der NH-Sicherung: "Eigentlich müsste ich jetzt noch einen Helm aufziehen und eine Isoliermatte drunter legen..." und machte die Sicherung rein.

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  • DerSeppel
    antwortet
    Die relativ schmalen Phönix Netzteile kann man übrigens auch 90 Grad um die Senkrecht-Achse versetzt einbauen.

    Dazu muss man nur die Hutschienenhalterung auf der Rückseite abschrauben und auf die Seite versetzen. (Bohrungen schon vorhanden, Schrauben passen).
    Dann sitzt das Netzteil mit der Seite zur Verteilerrückwand und passt auch unter die Abdeckung. Habe ich mit einem QUINT-PS/1AC/24DC/ 5 gemacht. Das nächstgrößere könnte auch passen.
    Setzt natürlich entsprechend Platz voraus.

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  • tschoemitoe
    antwortet
    Zitat von UliSchirm Beitrag anzeigen
    • "...elektrotechnische Laien ..."
    Ist denn der Begriff "elektrotechnischer Laie" irgendwo genauer definiert? Ist das jeder, der keine Elektriker-Ausbildung hat bzw. Meister ist? Oder entscheidet das jeder selbst für sich? Oder der jeweilige Elektriker, der gerade darüber entscheidet? Interessiert mich wirklich

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  • starwarsfan
    antwortet
    Wer wundert sich da noch, warum die Preise für E-Installationen so sind, wie sie sind? Wenn ich das so lese, kann einem (in Dland) wohl echt die Lust vergehen...

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  • Arctyc
    antwortet
    Ich fasse die die Anforderungen zur Ausführung der Verteiler nochmal zusammen:

    1. Nach VDE 0603-1 Abschnitt 4.1.1 sind die Verteiler in Niederspannungsanlagen Schutzisoliert auszuführen.Daraus folgen die Anforderungen aus VDE 0100-410 Abschnitt 412 (Schutzmaßnahme: Doppelte oder verstärkte Isolierung)
    2. In Unterabschnitt 2.1 wird zwischen drei verschienen Möglichkeiten der Umsetzung unterschieden, es gilt also a) oder b) oder c)
    a) 2.1.1 Doppelte oder verstärkte Isolierung mit Typprüfung und Kennzeichnung nach Schutzklasse 2 oder gleichwertig
    b) 2.1.2 Betriebsmittel mit Basisisolierung müssen während des Errichtens eine zusätzliche Isollierung (Umhüllung) erhalten. Zusätzlich müssen 2.2.1 bis 2.2.3 erfüllt werden
    c) 2.1.3 Betriebsmittel mit nicht isolierten, aktiven Teilen müssen während des Errichtens eine zusätzliche, verstärkte Isolierung (Umhüllung) erhalten. Zusätzlich müssen 2.2.2 und 2.2.3 erfüllt werden
    3. In den verteilern haben wir an verschiedenen Stellen nicht isolierte, aktive Teile: N-Sammelschiene an den Reihenklemmen, nichtisolierte Aderendhülsen oder Kabelschuhe, Steckbrücken, Hutschiene mit PE (PE wird als aktiv betrachtet), etc.. D.h. bei den Verteilern gilt 2.1.3
    4. zusätzlich gelten also
    x) 2.2.2 Durch die Ümhüllung (verstärkte Isolierung) dürfen keine leitfähigen Teile (auch keien Schrauben) geführt werden (die Phönix Netzteile müssen also auch verstärkt isoliert umhüllt werden)
    y) 2.2.3 die isolierende Umhüllung muss mindestens IP20 oder IPXXB erfüllen und darf nur mit Werkzeugen entfernbar sein (d.h. alle Löcher uns Ritzen in der Feldabdeckung müssen Kinder-Finger-Sicher sein)
    z) 2.2.4 wird in 2.1.3 nicht explizit gefordert und wiederspricht sich auch durch den Aspekt, dass diese Betriebsmittel nicht isolierte, aktive Teile beinhalten. PE wird in Punkt 2.2.4 explizit als aktives Teil betrachtet. Anderfalls müssten die Hutschienen mit PE-Reihenklemmen "wie aktive Teile isoliert sein", d.h. IP20 Basisisoliert.
    5. Es ist unlogisch warum Hutschienen PE haben dürfen und das Traggerüst nicht, beide sind leicht berührbar und leitend. Die Entkopplungselemete sind notwendig bei Ausführungen nach 2.1.2
    6. Die Ausführung nach 2.1.3 setzt natürlich voraus, dass die dass die Feldabdeckungen, die Befestigungen der Tragschienen und restlichen Gehäusebestandteile (Seiten und Rückwand) der Verteilerschränke den Kriterien der verstärkten Isolierung entsprechen.

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  • DiMa
    antwortet
    Ja, hatte ich doch schon geändert, die Posts haben sich überschnitten

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  • UliSchirm
    antwortet
    Zitat von DiMa Beitrag anzeigen
    Bitte, bitte: Schreibt doch mal, was IN den zitierten Normen steht!
    Guckst Du Post #1446

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  • DiMa
    antwortet
    Danke!
    Zuletzt geändert von DiMa; 16.11.2015, 12:21.

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  • UliSchirm
    antwortet
    DIN VDE 0603 Teil 1:
    • 1 Anwendungsbereich: Diese Norm gilt für Betriebsmittel für die Energiezuführung, -verteilung und -messung in elektrischen Anlagen für Hausinstallationen wie z. B. Wohnhäuser, Schulen, Verwaltungs-, Bürogebäude und ähnliche) nach DIN VDE 0100 Teil 200.
    • 2 Betriebsmittel. Betriebsmittel sind: a) Installationskleinverteiler nach DIN 43871 b) Zählerplätze nach den Normen der Reihe DIN 43870 c) Zählerplätze nach den Normen der Reihe DIN 43870 mit Stromkreisverteiler in gemeinsamer Umhüllung...
    • 4. Anforderungen. Betriebsmittel nach Abschnitt 2 müssen schutzisoliert und so gebaut und bemessen sein, daß sie im bestimmungsgemäßen Gebrauch zuverlässig sind und keine Gefahr für Personen oder Sachen darstellen.

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  • UliSchirm
    antwortet
    • "In Anwendungsbereichen, in denen elektrotechnische Laien Zugang zur Bedienung von Stromkreisverteiler haben, werden z.B. im Wohnungsbau Stromkreisverteiler nach DIN 18015-1, DIN VDE 0603-1 und DIN 43871 in Schutzklasse II zwingend vorgeschrieben."
    Quelle.

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