Meine persönliche Einschätzung:
Das Konzept, Instanz von Interface nicht zu trennen ist mein größter Schmerz mit HA -- und damit meine größte Motivation OBS auszuprobieren. Gleichzeitig wird es eine große Hürde für DIY-Automatisierer sein, denen genau dieses Konzept sehr umständlich, fast barock erscheinen wird.
Was imho das größte Problem von OBS ist, ist dass es Home Assistant sehr, sehr ähnlich ist: Durch die Nutzung von Python und all der vielen Python-Bibliotheken kommt man natürlich schnell vom Fleck, holt sich aber auch das aufgeblähte, von Tests statt von Beweisen dominierte Entwicklungsmodell ins Haus. Auch ist der Ressourcennutzung von Python wenig optimal (Memory-Overhead, GIL, ..). Wenn der minimale Host sowieso ein Raspberry-Pi ist, spielt dies keine Rolle; hier wäre aber gerade im Schaltschrank eine "richtige" Embedded-Hardware eine Vision gewesen.
Hier wäre ein signifikantes Alleinstellungsmerkal zu heben gewesen, OBS bspw. in Rust zu implementieren. Natürlich ist es heutzutage extrem schwierig Programmierer zu finden, die andere Sprachen als Python beherrschen.
Das A und O von OSS-Projekten ist mMn die Gewinnung von Mitstreitern. Einmal um das langfristige Überleben der Software zu sichern, aber auch um die Entwicklung zu beschleunigen. Hier wird es extrem schwierig, da OBS zwangsläufig in Konkurrenz zu HA tritt. 99% der potentiellen Enwickler, die sowieso HA laufen haben, werden sich kein zweites System ans Bein binden wollen, da die Pflege von zwei Systemen immer mehr Aufwand sein wird. Übrig bleiben also die Profi-Nutzer -- denen wiederum in 80% der Fällen die o.g. Embedded-Lösung vermutlich sehr viel mehr Einsatzfälle liefern würde. Übrig bleiben als Schnitt also große Installationen die auch eine professionelle IT-Infrastruktur (mit bspw. Proxmox) haben.
Ich finde OBS sehr interessant, habe aber große Bauchschmerzen um die langfristige Entwicklung, da die Nische imho zu klein geschnitten ist. Ggf. wäre es zwar anstrengender, aber nachhaltiger gewesen, sich bei HA zu engagieren um die fehlenden Features dort zu implementieren. Oder eben mehr radikale Andersheit zu wagen.
Das Konzept, Instanz von Interface nicht zu trennen ist mein größter Schmerz mit HA -- und damit meine größte Motivation OBS auszuprobieren. Gleichzeitig wird es eine große Hürde für DIY-Automatisierer sein, denen genau dieses Konzept sehr umständlich, fast barock erscheinen wird.
Was imho das größte Problem von OBS ist, ist dass es Home Assistant sehr, sehr ähnlich ist: Durch die Nutzung von Python und all der vielen Python-Bibliotheken kommt man natürlich schnell vom Fleck, holt sich aber auch das aufgeblähte, von Tests statt von Beweisen dominierte Entwicklungsmodell ins Haus. Auch ist der Ressourcennutzung von Python wenig optimal (Memory-Overhead, GIL, ..). Wenn der minimale Host sowieso ein Raspberry-Pi ist, spielt dies keine Rolle; hier wäre aber gerade im Schaltschrank eine "richtige" Embedded-Hardware eine Vision gewesen.
Hier wäre ein signifikantes Alleinstellungsmerkal zu heben gewesen, OBS bspw. in Rust zu implementieren. Natürlich ist es heutzutage extrem schwierig Programmierer zu finden, die andere Sprachen als Python beherrschen.
Das A und O von OSS-Projekten ist mMn die Gewinnung von Mitstreitern. Einmal um das langfristige Überleben der Software zu sichern, aber auch um die Entwicklung zu beschleunigen. Hier wird es extrem schwierig, da OBS zwangsläufig in Konkurrenz zu HA tritt. 99% der potentiellen Enwickler, die sowieso HA laufen haben, werden sich kein zweites System ans Bein binden wollen, da die Pflege von zwei Systemen immer mehr Aufwand sein wird. Übrig bleiben also die Profi-Nutzer -- denen wiederum in 80% der Fällen die o.g. Embedded-Lösung vermutlich sehr viel mehr Einsatzfälle liefern würde. Übrig bleiben als Schnitt also große Installationen die auch eine professionelle IT-Infrastruktur (mit bspw. Proxmox) haben.
Ich finde OBS sehr interessant, habe aber große Bauchschmerzen um die langfristige Entwicklung, da die Nische imho zu klein geschnitten ist. Ggf. wäre es zwar anstrengender, aber nachhaltiger gewesen, sich bei HA zu engagieren um die fehlenden Features dort zu implementieren. Oder eben mehr radikale Andersheit zu wagen.


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