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  • Wolfhart
    antwortet
    Zitat von Marino Beitrag anzeigen
    Einen Kanal anschließen mit Twin-Aderendhülse und weiter zum nächsten, dort wieder eine Twin-Aderendhülse ... usw. ... und am Ende dann eine "normale" Aderendhülse.
    In dieser Form mit Twin-Aderendhülsen wird eine spätere Änderung allerdings sehr aufwendig.
    Ich habe daher alle (feindrähtigen) Leiter direkt ohne Aderendhülse angeschlossen. Die Klemmen an den verwendeten Aktoren erlauben das.

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  • Wolfhart
    antwortet
    Zitat von DBocksteger Beitrag anzeigen
    Verstehe ich es richtig, dass in deinem Fall gemein ist, dass man von Kanal zu Kanal brückt statt jeden einzeln anzufahren?
    ja, so ist es:

    daisy chain.jpg

    Das geht natürlich nur, wenn zwei Leiter an einer Klemme angeschlossen werden dürfen.
    Ich habe deswegen bei den Aktoren von MDT bewusst die Serie AKS genommen, weil die das erlauben.
    Die etwas kompaktere Serie AKK erlaubt das leider nicht. Da hätte ich das nur mit Twin-Aderendhülsen machen können. Und das wollte ich nicht.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Wolfhart; 31.10.2020, 17:50.

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  • willisurf
    antwortet
    Ich persönlich halte das nicht für eine gute Verdrahtung. Bei einem Fehler werden gleich größere Teile lahmgelegt, man muss in Bezug auf den Summenstrom wissen was man tut (gilt allerdings generell) und bei Änderungen wird es schwierig umzubauen. Außerdem verwende ich Twin Aderendhülsen nur sehr sparsam, nur wenn es sich nicht vernünftig umgehen lässt (geht aber bei guter Planung immer anders).

    Alternative für N Verteilung: Reihenklemmen mit N-Sammelschiene und generell für Potentialverteilung z.B. PTFIX Verteilerblöcke oder gebrückte Reihenklemmen.

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  • Marino
    antwortet
    Einen Kanal anschließen mit Twin-Aderendhülse und weiter zum nächsten, dort wieder eine Twin-Aderendhülse ... usw. ... und am Ende dann eine "normale" Aderendhülse.

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  • DBocksteger
    antwortet
    Zitat von Wolfhart Beitrag anzeigen
    ... unten war viel Platz für Potenzialverteiler eingeplant. Der wurde kaum benötigt. Die Potenzialverteilung konnte fast vollständig durch verkettete Verdrahtung (Daisy Chain) an den Aktoren und durch Steckbrücken ...
    Wolfhart Könntest du mir (Laie) ggf. Erklären was genau mit Daisy Chain gemeint ist? Verstehe ich es richtig, dass in deinem Fall gemein ist, dass man von Kanal zu Kanal brückt statt jeden einzeln anzufahren?

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  • Wolfhart
    antwortet
    Die Fragen nach der Zulässigkeit zur Verwendung von feindrähtigen Leitern 1,5 mm² ohne Aderendhülsen lassen sich für die verwendeten Komponenten klar beantworten:

    Das ist überall erlaubt. An den LSS und den Aktoren auch mit 2 Leitern.

    LSS von ABB S201S:ABB S200S.jpg

    Aktoren von MDT, z.B. AKS-2016

    MDT AKS-2016.jpg

    Reihenklemmen von Phoenix PTI 2,5

    Phoenix PTI 2,5.jpg
    Zuletzt geändert von Wolfhart; 30.10.2020, 22:28.

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  • Wolfhart
    antwortet
    Zitat von lidl Beitrag anzeigen
    Da ist eine "große" N-Klemme, Ein "große" Leitung für N, aber der N wird über Steckbrücken (Nennstrom 24A) verteilt?
    Am Bild sieht sehe ich nur einen kleinen Ausschnitt, ist also aus dem Kontext gerissen, weshalb ich nicht sagen kann, ob das passt.
    Das sind die
    Klemmen PTI 6 BU und PTN 6 mit Imax = 52 A und die
    Steckbrücke FBS 2-8 mit Imax = 41 A.

    Bei einer Gesamtabsicherung mit 32 A ist das sicher ausreichend.

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  • lidl
    antwortet
    Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
    Wolfhart Welche Klemme ist das hier eigentlich?

    2020-10-30_10-34.png
    Da ist eine "große" N-Klemme, Ein "große" Leitung für N, aber der N wird über Steckbrücken (Nennstrom 24A) verteilt?
    Am Bild sieht sehe ich nur einen kleinen Ausschnitt, ist also aus dem Kontext gerissen, weshalb ich nicht sagen kann, ob das passt.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
    Aber auch nur, falls man 230V und 24V miteinander bündelt, oder?
    Das wäre natürlich der worst case, aber das Thema ist insgesamt komplex und auch nicht auf 20 Seiten abgehandelt. Bündelung ist aber insgesamt eher nachteilig aus EMV-Gesichtspunkten, auch innerhalb desselben Spannungsniveaus. Ausser natürlich Hin- und Rückleiter desselben Lastkreises, die gehören dicht zusammen.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 30.10.2020, 12:52.

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  • BlackDevil
    antwortet
    Wobei das dann eher Aufgabe eines irgendwie gearteten Servers wäre der die letzten Zustände speichern und versenden müsste, dafür braucht's dann theoretisch den Kern nicht

    USV ist ein Thema für sich über das man sich stundenlang auslassen könnte. Es gibt einiges das ich auch als sinnvoll erachte und dafür den Bus am Leben erhalten würde, Jalousien für 1. und 2. Rettungswege zum Beispiel.

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  • Wolfhart
    antwortet
    Zitat von BlackDevil Beitrag anzeigen
    du musst die KNX Busspannungsversorgung nicht für die E-Mail Benachrichtigung nutzen, das kann auch die USV Übernehmen:
    Klar, eine schlichte Summenmeldung "Stromausfall" kann auch die USV selber absetzen.
    Aber wenn der KNX-Kern versorgt bleibt, kann ich zusätzlich Statusinformationen senden oder diese auch interaktiv abfragen. Damit könnte ich z.B. die Raumtemperaturen und die Fensterschließung abfragen und im Winter dann ggf. einen Nachbarn bitten, hier einzugreifen.
    Da werden mir sicher noch weitere Anwendungen einfallen. 🙂

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  • BlackDevil
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen

    Es ist leider etwas komplexer. Gerade bei gemischten 230/24V-Verteilern ist das aus EMV-Gesichtspunkten kritisch zu sehen, da schafft die Bündelung unnötige Verkopplungen. Leider sieht man hier viele "hübsche" Verteiler, wo die Bündelung zu wahllos erfolgt.
    Ich setze voraus, dass man intelligent bündelt und SELV und 230V konsequent trennt. Spannend können auch 230V Dimmer Adern sein ...


    Wolfhart du musst die KNX Busspannungsversorgung nicht für die E-Mail Benachrichtigung nutzen, das kann auch die USV Übernehmen:
    https://www.apc.com/shop/de/de/produ...ct/P-SMT1000IC

    Stichwort "SmartConnect" bei APC. Bei manchen kann man auch per SMTP arbeiten (Beispiel, Quelle 2 Jahre alt)

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  • Wolfhart
    antwortet
    Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
    [Edit: Ah, jetzt seh ich's, das ist ne normale Durchgangsklemme und über die Brücke mit der Sammelschiene verbunden. Alles klar, ja, so kann man es wohl auch machen.
    Das sind die Klemmen
    • PTI 6-PE
    • AB-PTI 6
    • PTI 6 BU
    • PTN 6
    Ich fand diese Lösung sehr praktisch. Leider lässt sie sich nicht in der Planungssoftware PROJECT complete planning von PHOENIX CONTACT darstellen.
    Zu diesem Softwarefehler siehe auch https://knx-user-forum.de/forum/öffentlicher-bereich/gebäudetechnik-ohne-knx-eib/1497002-project-complete-planning-von-phoenix-contact?p=1530497#post1530497
    Zuletzt geändert von Wolfhart; 30.10.2020, 16:07.

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  • Wolfhart
    antwortet
    Zitat von BlackDevil Beitrag anzeigen
    Zur USV: was erhoffst du dir durch das Puffern der KNX Netzteile?
    Bei Stromausfall soll die Anlage in der Lage sein, eine Nachricht per E-Mail zu verschicken, um mich bei Abwesenheit zu informieren. Die dafür notwendigen Geräte werden über die USV für ca. 20 Minuten mit Strom versorgt.

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  • Cybso
    antwortet
    Wolfhart Welche Klemme ist das hier eigentlich?

    2020-10-30_10-34.png

    Weil die gar keinen Trennschieber (oder Riegel wie bei der PTI 16-NLS-FI BU) hat... hab damals sowas für die N-Sammelschiene vergeblich im Katalog gesucht.

    Edit: Ah, jetzt seh ich's, das ist ne normale Durchgangsklemme und über die Brücke mit der Sammelschiene verbunden. Alles klar, ja, so kann man es wohl auch machen.
    Zuletzt geändert von Cybso; 30.10.2020, 10:41.

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