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    Zitat von Sovereign Beitrag anzeigen
    Das blöde von diesen PV Anlagen ist auch im falle eines Brandes (den man natürlich keinem wünscht), das die Feuerwehr dein Haus samt Inhalt kontrolliert abbrennen lässt.
    Das Gerücht (für mehr halte ich es momentan in Anbetracht der Tatsache, dass in manchen Gegenden auf jedem zweiten Dach so eine Anlage steht) habe ich schon öfters gelesen, und auch, dass in den Feuerwehren über die Gefahr einer PV-Anlage diskutiert wird.

    Nur irgendwie fehlt mir das Verständnis für die technische Grundlage. Die PV-Zellen geben Gleichstrom aus, d.h. der Feuerwehrmann muss zwischen beiden Polen stehen. Wie soll das beim Löschen passieren? Ich will damit nicht sagen, dass es beim Löschen einer PV-Anlage keine Risiken gibt, nur dass ich bis jetzt nicht verstehe, wie das Gefahrenszenario lautet, bei dem die Feuerwehr ein Gebäude lieber kontrolliert abbrennen lässt.
    Zuletzt geändert von Cybso; 04.10.2019, 13:13.

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      @Sovereign Geb ich dir durchaus Recht. Das meinte ich im Prinzip auch mit dem an die eigene Nase fassen. Ich bin nur der Meinung, wenn man eh etwas anfasst, dann richtig machen. Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten. Die Einsparung werde ich sehen, da ich den Verbrauch exakt erfasse. Werde ich also nächstes Jahr sehen. Ich hätte aber auch bei 0 - 3% Einsparung gedämmt auf Grund des Komforts (warme Wände). Auch wenn ich die Einliegerwohnung im Altbau nicht selbst bewohne. Die Dreifachverglasung im Altbau aus 2015 ist auch deutlich besser und angenehmer als die Zweifachverglasung im "Neubau" aus 2001. Die KWL in 2001 spart auch nicht wirklich Energie, bietet aber eben einen hohen Komfort.
      Aber wenn ich was neu mache, dann sehe ich halt zu, es soweit wie möglich auf den technischen Stand der Dinge zu bringen. Da sind bei Altbauten manchmal Grenzen gesetzt. Die Brennwertheizung vor knapp 10 Jahren hat auch schon um die 25% gebracht. Kälter ist es dadurch nicht geworden. Strom haben wir seit 2002 auch um rund 60% reduziert - ohne Komforteinbußen.
      Wie gesagt: Von Förderung halte ich auch nicht soviel. Unnötig viel Papier. Frisst alles unnötiges Geld.
      Einfach generell Steuersätze runter für neue Technologien. Dann setzt sich sowas automatisch durch. Ist aber jetzt sehr pauschal an dieser Stelle.

      PS: Wenn es brennt, dann bin ich sehr dafür, dass alles weg ist. Auch wenn ich es furchtbar fände. Wichtig ist nur, dass im Fall des Falles die Rauchmelder nicht versagen und ich korrekt versichert bin.
      Zuletzt geändert von jumy04; 04.10.2019, 13:35.
      Gruß Martin

      IPSymcon 5.5, KNX, Siemens Logo 0BAX, Homematic, ESP32, Raspberry, NUKI

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        Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
        Das Gerücht
        Zum Glück hat der Feuerwehrverband hat eine deutlich detailliertere Sicht auf das Thema:
        http://www.feuerwehrverband.de/photovoltaik.html

        Ebenso der VDE aus elektrischer Sicht:
        "Brennende PV-Anlagen beziehungsweise Brände in der Umgebung von PV-Anlagen können von Feuerwehren bedenkenlos gelöscht werden, wenn die Sicherheitsabstände zu unter Spannung stehenden Teilen nach DIN VDE 0132 eingehalten werden."



        Viele Grüße, Volker

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          Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
          Zum Glück hat der Feuerwehrverband hat eine deutlich detailliertere Sicht auf das Thema:
          http://www.feuerwehrverband.de/photovoltaik.html
          Leider geht die Seite auch nicht auf die technischen Details ein, sondern bietet nur allgemeine Faustregeln für den Umgang mit PV-Anlagen im Brandfall.

          Zwischen den Zeilen gelesen ergeben sich für mich folgende Risikoszenarien:

          1. Die Elektroinstallation steht durch die PV-Anlage noch unter Spannung, auch wenn die Versorgung gekappt wurde. Zwar dürfte dieses Problem eher selten auftreten, da die üblichen Wechselrichter ja nur einspeisen, wenn eine Netzverbindung vorhanden ist - aber die Feuerwehr kann ja erst einmal nicht wissen, ob die Anlage für Inselbetrieb ausgelegt ist oder nicht. Dafür ist der DC-Trennschalter am Wechselrichter vorgesehen.

          2. Es könnte zum Körperschluss kommen, wenn der Boden durch das Löschwasser geflutet ist und gleichzeitig mit dem Strahlrohr das Dach gelöscht wird. Hierauf dürften sich die Sicherheitsabstände beziehen (ob in der Situation von der PV-Anlage noch mehr als ein verkohlter Haufen übrig ist, ist dann die andere Frage, aber ausschließen kann man es natürlich nicht).

          3. Eine Rettungsperson könnte im Gebäude versehentlich die beschädigten DC-Leitungen berühren. Dafür scheint es bisher außer kontrolliertes Kurzschließen keine sinnvolle Lösung zu geben.

          Kommt das so hin?
          Zuletzt geändert von Cybso; 04.10.2019, 14:14.

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            Kommt so hin.

            Und es ist eben genügend Gefahrenpotential. Wer soll denn a) bedienen, hast das auf nem Taster an allen Fluchtwegen zu schalten?
            Und feuer können sich auch ne Weile ausbreiten und grundsätzlich löschfähigsein bevor das Dach mit PV durchgebrannt ist, (andere Dachseite mit viel Dachfenster z.B.)
            ----------------------------------------------------------------------------------
            "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
            Albert Einstein

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              Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
              Aber nur mit Idealismus werden wir die Energiewende meiner Meinung nach nicht schaffen.
              Sagt auch keiner. Nur jetzt isoliert den geringen Wirkungsgrad beim Wasserstoff zu sehen ist auch nichts aussagend. Das Abfallprodukt Wärme kann bei vielen Anwendungen nämlich noch gebraucht werden wie zB zum Heizen. Man muss am Ende die Gesamtheit im Blick haben.
              Beim Akku hat man im Vergleich zum Öl in meinen Augen irgendwie nur gegen andere Rohstoffe gegen einen anderen ausgetauscht. Klar sie werden nicht mehr verbrannt sondern verbaut. Ändert aber nichts daran dass man für eine Kernkompenente des Elektoautos eben viele seltene Rohstoffe benötigt.
              Selbst wenn man wollte könnte man mit dem Konzept nicht alle Autos ersetzen.
              Und Stationäre Energiespeicher werden in Zukunft ja auch noch benötigt weil erneuerbare Energie nicht immer zur Verfügung steht wenn man sie grad braucht.
              Es würde auch Sinn machen wenn Industrieanlagen die sehr viel Energie brauchen vielleicht in Regionen verlegt werden wo man diese Energie einfacher generieren kann. Die Prozessen werden doch meist sowieso immer mehr und mehr automatisiert da kann sowas auch mal im "Nirgendwo" stehen.
              Zuletzt geändert von ewfwd; 04.10.2019, 14:39.

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                Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
                Sagt auch keiner. Nur jetzt isoliert den geringen Wirkungsgrad beim Wasserstoff zu sehen ist auch nichts aussagend.
                Ich dachte ich hätte jetzt mehrmals deutlich gemacht, daß ich durch aus auch sinnvolle Anwendungsfälle für alle Power to [H2, CH4, eFuel, wasauchimmer] sehe.

                Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
                Man muss am Ende die Gesamtheit im Blick haben.
                Genau.

                Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
                Beim Akku hat man im Vergleich zum Öl in meinen Augen irgendwie nur gegen andere Rohstoffe gegen einen anderen ausgetauscht. Klar sie werden nicht mehr verbrannt sondern verbaut. Ändert aber nichts daran dass man für eine Kernkompenente des Elektoautos eben viele seltene Rohstoffe benötigt.
                Das sehe ich anders. Einige Kilo wiederverwendbares Lithium gegen mehrere Tonnen Öl, das unwiederbringlich verbrannt ist. Und Brennstoffzellen benötigen Platin oder Palladium als Katalysator. Platin und Palladium sind sehr viel seltener als Lithium und Cobalt. Platin fällt zumeist als "Beifang" in Goldminen an, aber auch dafür werden riesen Löcher gegraben.

                Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
                Selbst wenn man wollte könnte man mit dem Konzept nicht alle Autos ersetzen.
                Wissen oder Vermutung?

                Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
                Es würde auch Sinn machen wenn Industrieanlagen die sehr viel Energie brauchen vielleicht in Regionen verlegt werden wo man diese Energie einfacher generieren kann.
                Tja, sag das mal den Industriearbeitern in Süddeutschland ... Aber ja, die bayerische Staatsregierung wartet da noch auf göttliche Eingebung. Die 10H Regelung hier ist bescheuert.
                I am hoping the Internet of Incompatible Things mitigates the bad effects of the Internet of Insecure Things.

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                  Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
                  Die Prozessen werden doch meist sowieso immer mehr und mehr automatisiert da kann sowas auch mal im "Nirgendwo" stehen.
                  Dann schaffen wir die Automatisierung ab und stellen wieder den Menschen hin der günstiger ist als Strom.
                  Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
                  Tja, sag das mal den Industriearbeitern in Süddeutschland
                  Ist das nicht im Nirgendwo?
                  Zuletzt geändert von Sovereign; 04.10.2019, 18:10.

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                    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
                    Das sehe ich anders. Einige Kilo wiederverwendbares Lithium gegen mehrere Tonnen Öl, das unwiederbringlich verbrannt ist. Und Brennstoffzellen benötigen Platin oder Palladium als Katalysator. Platin und Palladium sind sehr viel seltener als Lithium und Cobalt. Platin fällt zumeist als "Beifang" in Goldminen an, aber auch dafür werden riesen Löcher gegraben.
                    Was bringt die Wiederverwendbarkeit denn aktuell bei einem Bedarf der immer weiter ansteigt? Ich hatte ja schonmal gefragt führt es aktuell dazu dass weniger abgebaut wird?
                    Das ist also vielmehr erstmal nur ein theoretisches Argument, ja es wird nicht "verbraucht" gebunden ist es dennoch sehr lange und steht einem Kreislauf lange Zeit nicht mehr zur Verfügung. Oder bist du in der Annahme dass die Sache der Wiederverwertbarkeit in den nächsten Jahren schon dazu führen wird dass deutlich weniger von dem Zeug aus der Erde geholt werden muss?

                    Zitat von hthoma Beitrag anzeigen
                    Das sehe ich anders. Einige Kilo wiederverwendbares Lithium gegen mehrere Tonnen Öl, das unwiederbringlich verbrannt ist. Und Brennstoffzellen benötigen Platin oder Palladium als Katalysator. Platin und Palladium sind sehr viel seltener als Lithium und Cobalt. Platin fällt zumeist als "Beifang" in Goldminen an, aber auch dafür werden riesen Löcher gegraben.
                    Du musst aber berücksichtigen wieviel also welche Mengen benötigt werden. Auch musst du berücksichtigen mit welcher Umweltzerstörung der Abbau einher geht. Ist ja immerhin nicht bei allen 1:1 identisch.

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                      Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
                      Was bringt die Wiederverwendbarkeit denn aktuell bei einem Bedarf der immer weiter ansteigt? Ich hatte ja schonmal gefragt führt es aktuell dazu dass weniger abgebaut wird?
                      Das ist also vielmehr erstmal nur ein theoretisches Argument, ja es wird nicht "verbraucht" gebunden ist es dennoch sehr lange und steht einem Kreislauf lange Zeit nicht mehr zur Verfügung. Oder bist du in der Annahme dass die Sache der Wiederverwertbarkeit in den nächsten Jahren schon dazu führen wird dass deutlich weniger von dem Zeug aus der Erde geholt werden muss?


                      Du musst aber berücksichtigen wieviel also welche Mengen benötigt werden. Auch musst du berücksichtigen mit welcher Umweltzerstörung der Abbau einher geht. Ist ja immerhin nicht bei allen 1:1 identisch.
                      Es werden viel weniger Mengen Rohstoffe für BEV als für Verbrenner benötigt. Auch werden diese nicht verbrannt. Die Belastung der Umwelt ist bei Batterien viel geringer. Wie sollte die Ölförderung umweltverträglicher sein?


                      Michael Möller || Geschäftsführer || www.voltus.de

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                        Naja, ewfwd hat schon recht, selbst wenn wir aktuell eine Recycling Quote von 100% hätten würde man trozdem massiv neues Lithium abbauen, weil eben das vorhanden nicht ausreicht.

                        Geht man jetzt von 5 bis 10 Jahren im Fahrzeug aus und dann mal 10 bis 20 Jahre im Stationären Bereich, sind wir Bereich von 15 bis 30 Jahre bis die Akkus die heute ins Fahrzeug gebaut werden, wieder Recycelt werden...

                        ​​​​​ Zum Thema Speicher hab ich noch eine recht interessante Info:
                        Mein Arbeitgeber heizt in der Regel mit Erdgas, welches über die Stadt bezogen wird.
                        Ist der Gasverbrauch in der Stadt allerdings zu hoch (kommt so ab -6 bis -8° vor) muss auf Heizöl umgestellt werden, was dann mehrere Tankwagen Ladungen pro Tag bedeutet.
                        Verbrauch liegt im dreistelligen Bereich pro Tag.

                        Grüße

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                          Danke und LG, Dariusz
                          GIRA | ENERTEX | MDT | MEANWELL | 24VDC LED | iBEMI | EDOMI | ETS5 | DS214+ | KNX/RS232-GW-ROTEL

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                            Ich stimme dir voll und ganz zu:

                            Es wäre voll cool, wenn Millionen Kinder nicht die Aufgabe haben müssten uns Erwachsenen freundlich in den Hintern zu treten.
                            Schließlich verschmutzen wir Erwachsenen unseren eigenen Kindern die ganze Erde und machen sie unbewohnbarer als je zuvor.

                            Ich bin mir sicher, die Kinder würden liebend gerne 'ihre' Aufgaben machen (z.B. Zimmer aufräumen) wenn wir Erwachsenen unsere Aufgaben machen würde (z.B. für die Zukunft unserer Kinder zu sorgen).

                            Solange das nicht gegeben ist (siehe erneut abgeschwächtes Klimapaket), bleibt denen ja gar nix anderes übrig, als weiter 'nervig' und 'aufmüpfig' zu sein.
                            Richtig so.

                            Nicht aufgeräumte Kinderzimmer sind wahrlich das geringste Problem, über das wir uns aktuell Gedanken machen sollten.
                            Autor der SonoPhone, SonoPad und SqueezePad Apps.

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                              Ich wäre von "diesen Kindern" wesentlich mehr überzeugt, hätte diese Kinder während den Sommerferien aus Protest und trotz ihre Eltern alleine in den Urlaub geschickt und währen noch mehr und noch verstärkter auf die Straße gegangen, statt mit den bösen Eltern in den Süden/Osten/Westen zu fliegen/fahren. Noch mehr Protest Organisieren sollte ja kein Problem sein, man hatte ja 6 Wochen Zeit dafür.
                              Dieser Beitrag enthält keine Spuren von Sarkasmus... ich bin einfach so?!

                              Kommentar


                                Wir reden jetzt also lieber darüber, wie die Kinder den Protest besser/anständiger/konsistenter/glaubhafter/wirksamer machen, anstatt über das eigentliche Problem:
                                wie wir das Problem lösen?


                                Das ist natürlich für uns einfacher/bequemer/stammtisch- und Facebooktauglicher.
                                Hilft aber nicht wirklich (außer Zeit ins falsche Thema zu stecken).

                                Also
                                Weg #1: die Kinder sollen erstmal 'ordentlich' demonstrieren (am besten so, dass wir uns gar nicht aufregen müssen und idealerweise es nichtmal bemerken), dann kümmern wir uns auch ganz bestimmt ums Klima
                                Weg #2: lass uns um das Klima kümmern und dann um die Kinder ... huch ... die gehen ja auf einmal wie früher wieder in die Schule und ich muss mich gar nicht mehr aufregen ...

                                Wähle deinen Pfad weise, Jedi ...
                                Autor der SonoPhone, SonoPad und SqueezePad Apps.

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