Liebe KNX-UF-Gemeinde,
ich würde gerne Ihre Meinung zu meinem UV Komponentenpositionsplan hören. Es handelt dabei um UV-Plan für eine mittelgroße Stadtwohnung. Zähler, Blitzschutz und Co. kommen in einem dedizierten anderen Verteilerschrank, gemeinsam für den ganzen Haus.
Bautechnisch müssen einige Anschlüsse von oben, andere von unten eingeführt werden. Ist Ihnen die dargestellte Aufteilung/Komponentenplatzierung sinnvoll oder würdet Ihr etwas anders/besser machen?
(Ein Klick auf jeweiligen Bild unten öffnet es in Vollauflösung)
UV1_Schematisch.pngUV1_Fotomontage.png
Im Planung habe ich die Kabelabfangschienen von Apra eingezeichnet, wie in Post #1563 von UliSchirm so schön vorgemacht. Allerdings bin ich nicht ganz glücklich mit diesen, da wie jetzt gezeichnet 2 komplette Verteilerreihen verloren gehen. Da die Tiefe der UV Bautechnisch auf 205mm beschränkt ist, will ich die Abfangschienen nicht hinter obere und untere Reihe (Reihenklemmen) platzieren. Hat jemand dazu eine bessere Idee?
Vielen Dank schon im Voraus!
(Update: wie es endlich gebaut wurde kann in Post #3041 begutachtet werden)
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Es kann funktionieren. Ein selektiver RCD löst etwas später aus, Damit wird sichergestellt, das bei großen Fehlerströmen > 300mA nur der 30mA RCD auslöst. Ich kenne aber die Vorschriften in Belgien nicht.
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"Muss" er das? Ich glaube es ist kein selektiver. Zumindest nicht nach der Hager Modellnummer.Zitat von vento66 Beitrag anzeigenJa, wenn der 300mA ein selektiver RCD ist (muss er ja zwangsläufig)
Ist ein normaler Typ A 300mA. Es gibt auch einen Typ S der wohl selektiv ist wenn ich das richtig verstehe. Ohne wird das wohl dann nicht funktionieren - oder doch?
Grüsse Rico
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Gibt es von so ziemlich allen Herstellern. Aber bei den Preisen (zumindest bei unseren Groshändlern) kannst fast jemanden anstellen, der den ganzen Tag vor dem Verteiler hockt, und wieder einschaltet.
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Nur so als Tip: von ABB (wahrscheinlich auch von anderen) gibt es Motorantriebe, die den FI automatisch wieder einschalten:Zitat von Dawaterman Beitrag anzeigenSo, alles nochmal nachgelesen. 300mA muss der erste RCD sein.
Die rechtsseitig am FI-Schutzschalter angebaute Wiedereinschaltvorrichtung F4C-ARI unter- nimmt beim Auftreten eines Fehlers automatisch drei Wiedereinschaltversuche. Schlagen alle drei Wiedereinschaltversuche fehl, nimmt das Gerät eine verriegelte Stellung ein und zeigt den fehlgeschlagenen Wiedereinschaltversuch über die vorne am Gerät befindliche LED an.
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Ja, wenn der 300mA ein selektiver RCD ist (muss er ja zwangsläufig), sollte nur der nachgeschaltete 30mA RCD im Fehlerfall auslösen. Ich würde mindestens alle Steckdosen auf einen RCD, Haussteuerung auf einen FILS, EDV auf FILS, Kühltruhe wenn vorhanden auf einen FILS, Aussenbereich auf extra RCD und einen oder 2 RCD für Licht nehmen.
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So, alles nochmal nachgelesen. 300mA muss der erste RCD sein. Von dort aus wird alles weitere verkabelt. Küche (Spülmaschine), Bad und Waschmaschine müssen zusätzlich mit 30mA abgesichert sein.Zitat von concept Beitrag anzeigen
OK, aus den 30mA sind ja jetzt auch 300mA geworden... Vorschriften für Baustrom und Festinstallation müssen ja auch nicht zwingend die selben sein... Auf jeden Fall bin ich dann froh, nicht in Belgien wohnen zu müssen
Nun stellt sich mir die Frage, ob ich den Elektriker bitte, dass er nicht nur diese 3 Räume / Geräte mit einem 30 mA FI absichert, sondern alles andere auch.
In meinen Augen würde das auf jeden Fall Sinn machen, wenn der 300mA RCD nicht abschaltet, sofern ein davor geschalteter 30mA rausfliegt. Ist das so? Dann könnte ich vermeiden, dass mir immer im gesamten Haus alles ausgeht...
Grüße
Rico
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Hallo Manuel,Zitat von manuelei Beitrag anzeigenich finde die Schaltpläne von dir sehr übersichtlich und aufschlussreich.
Womit zeichnest du diese?
ich verwende Protel (heute Altium). Ist ein schon älteres Elektronik-CAD für das ich meine eigenen Elektrotechnik- aber auch Sicherheitskomponenten und kürzlich sogar eine Lüftungs- & Sanitär-Komponenten Bibliotheken gemacht habe. Aber ich kann das Ding im "Blindflug" bedienen...
Gruss Heinz
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Hallo Heinz,Zitat von concept Beitrag anzeigenAch so: 50X1, 60X1... Ja die gibts nicht auf dem Schaltplan, so einfach.... Geht ja gemäss Seitennummer / Strompfad siehe Schaltplan unten
Edit: auf manchen Seiten gibts natürlich teilweise Klemmen im Strompfad nnX1
Edit 2: man beachte auch die 4-Stock-Klemme (eigentlich für Motoren), so dass ich pro Sonnenstore platzsparenderweise nur eine einzige Klemme benötige
ich finde die Schaltpläne von dir sehr übersichtlich und aufschlussreich.
Womit zeichnest du diese?
Gruß
Manuel
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Wenn das BMK dem Nummerierungsschema Seite / Pfad folgt, ist das dann so. Du hast Doch auch nicht nur eine Klemmleiste oder?
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Hallo Zusammen,
concept : Ich hätte mal eine Frage (ohne kritisierendem Hintergrund, rein informativ :-) )
Weshalb sind in deinen Schaltplanbeispiel die einzelnen Klemmen mit "X" gekennzeichnet? Das habe ich so noch nicht gesehen, ich kenne es so dass die gesamte Klemmleiste ein BMK bekommt z.B.: 50X1 und die einzelnen Klemmen durchnummeriert werden.
Wie geschrieben, soll keine Kritik sein, interessiert mich einfach.
Grüße
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Ja, da kommen selbsverständlich abdeckplatten drauf, die sind auf dem foto weg, sonst würdet ihr ja kaum was sehen. Dann stehen nur die bedienelemente raus. Schranktüren gibt es nicht (das ist so üblich bei uns), so dass da ein teil der abwärme vorne weg kann.Zitat von Sovereign Beitrag anzeigenconcept Wie sieht das mit dem Berührungsschutz aus für nicht EuP
Alles unter kontrolle: kabelkanäle max 40% belegt, kupferquerschnitte sehr gut dimensioniert. Plus thermische endkontrolle unter maximaler last mit wärmebildkamera dann...Zitat von Sovereign Beitrag anzeigen[USER="4093"]Wie sieht es aus mit der Wärmeentwicklung der Leitungen innerhalb der Kanäle?
die rahmen bestehen oben und unten zu 50% aus lochblech, um einen wärmestau im schrank zu verhindern
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concept Wie sieht das mit dem Berührungsschutz aus für nicht EuP
Würde ich so in Deutschland nicht abgenommen bekommen vermutlich!
Außer speziellen Schaltschränken für Lüftung Heizung oder ähnlichem habe ich so offene Bauweisen die aber immernoch eine Abschließbare Tür haben bislang nicht gesehen. Ich halte das für den normalen Endkunden für unzweckmäßig und nicht zum nachbauen empfohlen.
Wie sieht es aus mit der Wärmeentwicklung der Leitungen innerhalb der Kanäle? Auf irgendeiner Schulung von einem Namhaften Hersteller in Deutschland mit H hieß es mal das Kanäle nur für einen Belegung von 40% oder waren es 60%
ausgelegt sind.
Zuletzt geändert von Sovereign; 23.07.2017, 13:25.
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Was wohl häufig benutzt wird sind die elastischen Schaumstoff-Klemmprofile von Rittal (IP55). Habe selber aber auch keine Erfahrung damit.Zitat von helgek Beitrag anzeigen
Grübel... Grübel....
Irgendwo war hier mal ein Verteiler, da wurde moniert das die Leerrohre lose in den Verteiler hingen..... also wie macht man es den nun Richtig auf minimalen Platz?
Und nein, mit Silikon hab ich meinen Elektriker noch nicht werken gesehen
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