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  • UliSchirm
    antwortet
    Zitat von peter79 Beitrag anzeigen
    Tresk
    Hast Du "günstige" 40A FIs verwendet oder die fast doppelt so teuren 63A?
    Falls es die 40er sind fehlen da noch ein paar Vorsicherungen...
    Nicht zwingend!
    • Wenn die Summe der Bemessungsstöme nachgeschalteter LSS kleiner als der Bemessungsstrom der RCD ist, kann es keine Überlastung geben. Dann ist auch keine Vorsicherung nötig.
    • Selbst wenn die Summe der Bemessungsströme nachgeschalteter LSS größer ist als der Bemessungsstom der RCD, muss es nicht zwingend zu einer Überlastung kommen. Nämlich dann, wenn die Bemessungsströme fest installierter Verbraucher, wie Leuchten, in Summe kleiner sind als der Bemessungsstrom der RCD. Auch hier ist keine Vorsicherung zwingend.
    • Sogar im Fall von Steckdosenstromkreisen, wo theoretisch jeder Stromkreis mit 16A belastet werden könnte, kann mit Hilfe des Gleichzeitigkeitsfaktors ein überlastungsfreier Betrieb des RCD sichergestellt werden. Die Grundlage ist in Abschnitt 311 DIN VDE 0100-100 zu finden: "Bei der Ermittlung des maximalen Leistungsbedarfs einer Anlage oder eines Anlagenteils darf der Gleichzeitigkeitsfaktor berücksichtigt werden". In dem Schmöker "VDE 0100 und die Praxis" hat der VDE-Verlag in Kapitel 16.5.3.2.4 (Seite 590) zu dem Thema "Überlastschutz bei Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen" u.A. folgendes geschrieben: "...es muss der Gleichzeitigkeitsfaktor der abgehenden Stromkreise berücksichtigt werden, denn auch dann, wenn die bloße Summe der Bemessungsströme der LS-Schalter größer ist als der Bemessungsstrom der RCD, lässt das noch lange nicht darauf schließen, dass eine Überlastung der RCD vorkommen muss".
    Uli

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  • klayman
    antwortet
    nul
    Zuletzt geändert von klayman; 16.06.2017, 00:55.

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  • Edward
    antwortet
    Mir scheint die User dort kennen einfach nur schlecht zusammen gefriemelte Verteiler. Und finden das auch so in Ordnung.
    Gott sei Dank hat ihm sein Elektriker-Kumpel, der mindestens genau so viel Ahnung hat, wie sein Vorgänger, ihm geholfen den Verteiler "aufzuräumen". Mehr aber auch nicht.

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  • concept
    antwortet


    Das ist wirklich, wirklich .... wirklich grausam!

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  • Dirk81
    antwortet
    Also ich finde die Kommentare danach besonders schön, "um später Kabel zu verfolgen war es ohne Kanäle besser" (sinngemäßes Zitat) da wurde noch nie von ordentlicher Doku gehört und Klemm / Schaltplänen

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von spassbird Beitrag anzeigen

    Das erste Bild wäre auch was für das Gruselkabinet
    Ich sehe aber später immer noch loxone verbaut... Für mich hat sich vom 1. Bild nichts geändert...

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  • spassbird
    antwortet
    Das erste Bild wäre auch was für das Gruselkabinet

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  • Voltus
    antwortet
    Schaut mal ins Loxone Forum. Ein Loxoner bezahlt 3 Fachfirmen, die sich mit dem Verteiler beschäftigen:

    https://www.loxforum.com/forum/verka...erteilerkasten

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  • MatthiasS
    antwortet
    Zitat von Hochpass Beitrag anzeigen
    Klappe halten und Verteiler posten...
    Dafür!

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von Sovereign Beitrag anzeigen

    Tut es dir weh weil du dadurch weniger verdienst?
    Wir lagern alles interessante aus und lassen den dummen Handwerker nur noch die Schlitze klopfen und Kabel verlegen.

    Sorry aber genau so wird man erst recht keine jungen Leute für den Beruf begeistern!
    Zu deinem letzten Punkt sage ich besser garnichts sonst wird mir noch was unterstellt. Aber ich sag mal soviel. Bildet erst mal unsere jugendliche aus und treibt denen und vor allem den Eltern diesen Akademikerwahn aus.
    Also der erste Absatz ist eine Unterstellung.

    Beim letzten Absatz gebe ich dir Recht. Nur leider sind dafür umfangreiche politische und gesellschaftliche Änderungen notwendig.

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  • Hochpass
    antwortet
    Wasn das für ein Jammerthread.
    Klappe halten und Verteiler posten...

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  • Sovereign
    antwortet
    Zitat von spassbird Beitrag anzeigen

    Ich sehe das mal aus Kunden- und Errichtersicht.
    Ich bin sehr für flexible oder agile Projektplanung, wenn der Kunde nicht auf einen Festpreis pocht und mir meine Agilität auch vergütet.
    Nicht all zu selten kommt nämlich der Bauherr gerade bei der Elektroplanung ins schwimmen und versucht an dem Gewerk zu sparen.
    Meist ist es sogar so, dass stundenlang über Möglichkeiten philosophiert wird und der Kunde dann in der Planung noch mit vielen anderen Ideen kommt und
    das auch mal eben mit eingeplant haben will. Das führt sogar oft dazu, dass der Bau sich verzögert und der SI ist dann Schuld, weil er nicht rechtzeitig,
    (sprich kurzfristig) die neuen Pläne dem Elektriker bereitgestellt hat. Als Kunde muss man aber auch wissen, wann mal Schluß sein sollte, damit es auf dem Bau
    vorwärts geht.

    Komischerweise, geht niemand zum Sanitätfritzen und lässt die Wärmepumpe rausreißen und gegen eine wesentlich günstger Gas-Brennwerttherme tauschen,
    nur weil er sich anfangs etwas verskillt hat.

    Als SI ist es sicher kein Problem aus einem Dimmaktorkanal ein Schaltaktorkanal zu machen, aber dafür muss eben umgeplant und umdokumentiert werden.
    Auch wenn das meiste auf Papier steht, Arbeit macht es trotzdem und dafür möchte dann auch bezahlt werden. Dann bekommt der Kunden auch was er haben
    möchte.

    Also Pro flexible Projektanpassung gepaart mit Pro flexibler Vergütung nach Aufwand.
    Das ist doch ganz einfach umzusetzen.
    Danke dieses Phänomen kenne ich inzwischen auch. Dürfte mal eben ganz schnell 1 Woche vor beginn ein komplettes Haus umplanen in KNX was mich mehrere Abende gekostet hat meiner Freizeit und dann kam so der Spruch ja aber mehr als 10k wollten wir nicht ausgeben...

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  • Sovereign
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen

    Mir tut es jedes mal weh wenn ir einer sagt, er lasse eine Fachkraft den Schrank auf der Baustelle verdrahten. Neben den Qualitativen Aspekten sehe ich auch die Arbeitszeit die verloren geht. Ich glaube nicht, dass wir in Deutschland wieder mehr Leute fürs Handwerk begeistern können.

    Also müssen andere Lösungen her:

    - Mehr planen
    - Früher planen
    - Auslagern von Tätigkeiten
    - Qualifizieren von Osteuropäischem Personal (R+S geht diesen weg bereits erfolgreich).
    Tut es dir weh weil du dadurch weniger verdienst?
    Wir lagern alles interessante aus und lassen den dummen Handwerker nur noch die Schlitze klopfen und Kabel verlegen.

    Sorry aber genau so wird man erst recht keine jungen Leute für den Beruf begeistern!
    Zu deinem letzten Punkt sage ich besser garnichts sonst wird mir noch was unterstellt. Aber ich sag mal soviel. Bildet erst mal unsere jugendliche aus und treibt denen und vor allem den Eltern diesen Akademikerwahn aus.
    Zuletzt geändert von Sovereign; 05.06.2017, 11:01.

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  • spassbird
    antwortet
    Zitat von scott74 Beitrag anzeigen

    ...
    Ich habe dem Elektrobetrieb der mich betreut von vorne gesagt, dass ich Wert auf Flexibilität lege und diese auch erwarte.
    Als ich den Entwurf des Plans meines Verteilers bekommen habe, konnte ich das Ganze erst gar nicht lesen. War aber bereit mich in die Materie einzuarbeiten um meine Änderungen präziser zu äussern.


    Sofern noch nicht geschehen, möchte ich den Systemintegratoren einige Ansätze des agilen Projektmanagement ans Herz legen. Den einen oder anderen Punkt kann man sicherlich auch auf KNX Projekte abstrahieren.


    Viele Grüße
    scott
    Ich sehe das mal aus Kunden- und Errichtersicht.
    Ich bin sehr für flexible oder agile Projektplanung, wenn der Kunde nicht auf einen Festpreis pocht und mir meine Agilität auch vergütet.
    Nicht all zu selten kommt nämlich der Bauherr gerade bei der Elektroplanung ins schwimmen und versucht an dem Gewerk zu sparen.
    Meist ist es sogar so, dass stundenlang über Möglichkeiten philosophiert wird und der Kunde dann in der Planung noch mit vielen anderen Ideen kommt und
    das auch mal eben mit eingeplant haben will. Das führt sogar oft dazu, dass der Bau sich verzögert und der SI ist dann Schuld, weil er nicht rechtzeitig,
    (sprich kurzfristig) die neuen Pläne dem Elektriker bereitgestellt hat. Als Kunde muss man aber auch wissen, wann mal Schluß sein sollte, damit es auf dem Bau
    vorwärts geht.

    Komischerweise, geht niemand zum Sanitätfritzen und lässt die Wärmepumpe rausreißen und gegen eine wesentlich günstger Gas-Brennwerttherme tauschen,
    nur weil er sich anfangs etwas verskillt hat.

    Als SI ist es sicher kein Problem aus einem Dimmaktorkanal ein Schaltaktorkanal zu machen, aber dafür muss eben umgeplant und umdokumentiert werden.
    Auch wenn das meiste auf Papier steht, Arbeit macht es trotzdem und dafür möchte dann auch bezahlt werden. Dann bekommt der Kunden auch was er haben
    möchte.

    Also Pro flexible Projektanpassung gepaart mit Pro flexibler Vergütung nach Aufwand.
    Das ist doch ganz einfach umzusetzen.

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  • scott74
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Ich zeig dir gerne Planungen Michael, da besteht von der 1. Planung am Schreibtisch über die Verkabelung eigentlich nichts mehr. Evtl weil ich so Kacke plane (inkl Bestückung Plan) oder weil der Kunde spontane, lustige Einfälle hatte...
    ...und genau das finde ich gut.
    Hier kurz meine Erfahrung.
    Ich vertrete hier die Kundenseite und gehöre auch gerne zu der Fraktion mit spontanen und lustigen Einfällen.
    Zum Glück war es bei mir so, dass ich für die Planung und Umsetzung viel Zeit hatte und mir auch die Zwischenergebnisse durch den Kopf gehen lassen konnte. Es ist schon extrem schwer sich nur auf dem Papier vorzustellen, warum genau die Steckdose schaltbar sein soll und warum genau der Sensor an genau der Position Sinn macht, etc. Andererseits habe ich vollkommen das Verständnis, das der Planer nicht nach dem ersten oder zweiten Termin den kompletten Verteiler final planen kann.
    Ich habe dem Elektrobetrieb der mich betreut von vorne gesagt, dass ich Wert auf Flexibilität lege und diese auch erwarte.
    Als ich den Entwurf des Plans meines Verteilers bekommen habe, konnte ich das Ganze erst gar nicht lesen. War aber bereit mich in die Materie einzuarbeiten um meine Änderungen präziser zu äussern.

    Wir sprechen hier häufig gerne von Projekten.
    Sofern noch nicht geschehen, möchte ich den Systemintegratoren einige Ansätze des agilen Projektmanagement ans Herz legen. Den einen oder anderen Punkt kann man sicherlich auch auf KNX Projekte abstrahieren.
    Einfach mal die Suchmaschine mit dem Stichwort agiles Projektmanagement anwerfen.

    Hoffe das das war nicht zu viel OT.

    Viele Grüße
    scott

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