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(2) 4x in 2.5mm2 jeweils 2 in einer Doppel-Aderendhülse und die wiederum jeweils in einen der beiden Käfige des RCD - wirklich toll gelöst bei ABB. Die gehen zu den Aktoren, die einen N benötigen. Wieso?
Nachfrage war um sicherzustellen, dass nicht weder ohne Twin-Aderendhülsen oder einfach lose, mehrere Leitungen in einem Klemmdose ankommen. Deine Lösung ist aber gut.
(1) Hast Du es mit H07V-U verdrahtet oder sehe ich schlecht dass ich kaum Aderendhülsen entdecke?
(2) Wieviele Neutralleiteradern gehen an den ABB RCD N-Klemme von unten im dritten Reihe (von oben gezählt) ein?
(3) Ich hätte die wenigen Kabelbinder auch weggelassen und nur auf Drahthalter gesetzt.
(4) Bei Enertex Spannungsversorgung ist eine Busleitung sehr lang entmantelt.
(5) Wieso Mischung von ABB S200 und S200S?
(6) Wieso hast Du nicht durchgängig Phasenschienen verwendet (z.B. achte Reihe)?
(7) Hola Waldfee 4-Stockklemmen. Wäre deutlich kompakter mit PTTBS 1,5/S-KNX?
(8) Falls Violet 230V führt, geht ein Ader gefährlich nah an KNX Ader bei 4-Stockklemme links unten.
Hi - danke, war definitiv der beste Part der gesamten Elektroinstallation.
Zu Deinen Fragen:
(1) Es ist alles mit H07V-U 2.5mm2 ab LS, mit 16mm2 bis RCD und 10mm2 zur N Sammelschiene. Da es alles Käfigklemmen mit Drahtschutzbügel sind, haben wir größtenteils auf Aderendhülsen verzichtet, wenn sie von oben (Sichtprüfung möglich) eingeführt werden. Die MDT sind noch die alten und da passt eine 2.5mm2 mit Aderendhülse schonmal nicht mehr rein. Wenn Leiter von unten eingeführt wird (z.B. die 16mm2 an den RCD, haben sie alle Aderendhülsen.
(2) 4x in 2.5mm2 jeweils 2 in einer Doppel-Aderendhülse und die wiederum jeweils in einen der beiden Käfige des RCD - wirklich toll gelöst bei ABB. Die gehen zu den Aktoren, die einen N benötigen. Wieso?
(3) Kabelbinder schnippel ich wohl weg, wenn der Außenbereich (die freien Reihenklemmen über dem Potentialverteiler) auch drin ist und ich mir klar bin, ob ich noch Steckdosen schaltbar machen möchte.
(4) Da hast Du Recht - ist ein Provisiorium. Bin mir unklar, wie ich die zweite Außenlinie aufziehen möchte und die Innenlinie manage. Auf der jetzigen Linie hängen ca. 100 Teilnehmer, was eh schon zu viel ist.
(5) ABB S200S habe ich als Reserve eingebaut, waren andersweitig übrig geblieben - im Prinzip habe ich die Reihen mit den RCDs immer auf Maximalzahl Sicherungen aufgefüllt und mit Phasenschiene durchverbunden. Dann muss man später nix mehr ändern und kann einfach anklemmen.
(6) Phasenschienen sind nur durchgängig, wo kein DALI dabei ist. Vielleicht gibt es ja auch Schienen mit größerem Abstand, hab bei ABB aber keine gefunden. Auch wandern die Sicherungen teilweise über den Zwischensteg in der Abdeckung, da geht es leider auch nicht. Bin am Überlegen, ob ich das mal auf einen größeren Querschnitt ändere. Bei den Stromkreisen, die DALI Geräte versorgen, dürfte es egal sein (hängt max 100W LEDs je LS dran).
(7) Ja, habe Unmengen von den 4-Stockklemmen - aber der Platzbedarf ist enorm, happy bin ich damit noch nicht.
Gestern ist der Hauptverteiler annähernd fertig geworden - ein paar Arbeiten & Details sind vom Elektriker noch zu erledigen, v.a. die ganzen Binäreingänge fehlen noch. Ein paar Vorschläge hier aus dem Forum wurden übernommen, die Selektivität durch Vorsicherung der RCDs war mein Wunsch, da sich ggfs. die Einspeiung in den nächsten 2 Jahren im Wohngebiet ändert. Ist ein EFH aus den 50er Jahren - UV steht im Keller, Zählerschrank mit 4 Plätzen gibt es separat ebenso einen Netzwerk-Schrank.
Jetzt verstehe ich was Du vor hast. Anstatt der PTI könntest Du auch die neuen Phoenix PTFIX benutzen um im Feld bei kurzen Anschlussleitungen die Potenziale zu verteilen. Wir hatten das Thema schon mal weiter oben. Ich hatte bislang für den Zweck die PT 2,5-QUATTRO verwendet. Allerdings hat die PE-Klemme aus der PT 2,5-QUATTRO Serie standardmäßig Kontakt zur Hutschiene, weshalb ich die "Innereien" tauschen musste. Das ist bei den FTFIX Verteilerblöcken besser, denn auch die gelbe Variante ist von der Hutschiene isoliert. Ich finde die Teile sehr praktisch, es gibt 6er, 12er und 18er Blöcke, sie lassen sich flexibel auf der Hutschiene befestigen, sowohl senkrecht als auch waagrecht.
Allerdings ist das nur problematisch, wenn Du die Phoenix PTI 2,5-PE/L/NT benutzt.
Ich habe zur Zeit noch die PTI 2,5-PE/L/N drauf. Also genau mit PE Anschluss. Auf der Hutschiene habe ich bisher die Dimmer und Versorgung für die Meanwell Netzteile, die ja auch PE haben sollten, aber aufgrund der sehr kurzen Kabel nicht so weit reichen können.
Es wäre also die beste Möglichkeit die Hutschiene nach Unten zu setzen und zu isolieren. Dann schauen die Dimmer(Lunatone) nicht mehr raus, aber das ist ja Wurst.
Ich habe eben mal ausprobiert was Du vor hast. Ich war mir nicht sicher, ob die Berührungsschutzabdeckung noch drauf passt, wenn Du Phoenix PTI 2,5 auf eine Hutschiene steckst, welche auf dem UZ10Z1 sitzt. Es scheint zu passen, allerdings bleibt nicht sehr viel Platz für die N-Leitung.
Die höhergelegten Hutschienen sind also grundsätzlich mit dem Taggerüst verbunden?
Ja. Allerdings ist das nur problematisch, wenn Du die Phoenix PTI 2,5-PE/L/NT benutzt. Es gibt ja auch Leitungen ohne PE, bei mir zum Beispiel die Ölflex-Leitungen, die vom Heizungsaktor zum Heizkreisverteiler gehen. Dafür benutze ich die PTI 2,5-L/L. Evtl. kannst Du es ja so organisieren, dass auf dieser Hutschiene nur Leitungen ohne PE aufgelegt werden.
Zuletzt geändert von UliSchirm; 24.10.2017, 07:18.
Der UZ10Z1 wird eigentlich dort nicht benutzt, wo Du Reihenklemmen verbauen willst. Das wäre eher kontraproduktiv, denn der UZ10Z1 sorgt ja für eine Erhöhung der Hutschiene, was Du bei den Reihenklemmen nicht haben willst, wegen unnötigem Gefummel beim Leitungen-Auflegen. Verwende stattdessen einfach die normalen Isolierstücke, wenn Du das Traggerüst nicht erden willst.
Das ist mir klar und wird auch bis auf Einzelfälle so umgesetzt. Jedoch geht es hier genau um die Einzelfälle.
Die höhergelegten Hutschienen sind also grundsätzlich mit dem Taggerüst verbunden?
Der UZ10Z1 wird eigentlich dort nicht benutzt, wo Du Reihenklemmen verbauen willst. Das wäre eher kontraproduktiv, denn der UZ10Z1 sorgt ja für eine Erhöhung der Hutschiene, was Du bei den Reihenklemmen nicht haben willst, wegen unnötigem Gefummel beim Leitungen-Auflegen. Verwende stattdessen einfach die normalen Isolierstücke, wenn Du das Traggerüst nicht erden willst.
Um mich noch mal kurz an die Schutzklassen diskussion dranzuhängen:
Wenn ich die Hutschienenträger für vertikale Leitungsführung verwende (UZ10Z1), wird ja die Hutschiene durch den kleinen Metalldorn kontaktiert und somit auch das Traggerüst "schwach verbunden". Gibt es hierfür eine Abhilfe?
am einfachsten ist es sich die Gründe von deinem Installateur aufzeigen zu lassen.
Wenn dieser nicht gewillt ist, seine Ausführung vor dir zu zu erklären, werfe ich mal die Frage in den Raum ob er der Auserwählte sein sollte???
Ohne die genauen Details zu kennen, bei einem 35A SLS ist ein 40A RCD ok.
Für die Verdrahtung gibt es verschiedene Varianten. Entweder nimmt man ein Klemmstein, Reihenklemmen mit Brücken, verdrahtet direkt oder meine Lieblibgsvariante:
Eine RCD Kammleiste. Die setzt vorraussichtlich, das die RCD in einer Reihe sitzen....
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