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Zugentlastung ist eigentlich nie schlecht......oberhalb vom Hager Feldverteiler ne C Schiene hintakern und entsprechende Halterungen dazu, dann ist das schön Zugentlastet.........die Zeit wo du hier darüber nachdenkst, wäre schön längst eine C Schiene am Schrank dran und kostet auch nicht die Welt.
Aus der Praxis kann ich dir sagen, es ist mir als Fachmann schon passiert, dass ich für meine EMA die Zuleitung nicht ordentlich entlastet hatte, wie der Teufel so will war die Zuleitung am nächsten Tag nicht mehr im Schrank sondern herausgerissen und meine EmA auf Störung, nur weil ein paar Kollegen mein Kabel als Zugdraht genommen haben. Schuld war also ich. Seitdem nie wieder ohne Zugentlastung. Kostet wirklich nicht die Welt
1) Kabelzugentlastung fehlt komplett (hast Du diesen Fred eigentlich vor Beginn Deiner Arbeiten durchgelesen?)
Hab mir das noch mal angeschaut. Und alle Verteilungen im Post sind richtige Schaltschränke bei den die Kabel ohne Gummidurchführung eingeführt werden.
Für die Feldverteiler von Hager hab ich das nicht gefunden. Unser Elektriker sagt, bei uns benötigen wir das nicht. Die Zugentlastung übernimmt die Gummidurchführung. Diese reicht aus. Beim Schaltschrank nätürlich nicht weil man da ja auch mal über ein Kabel stolpern kann, da sieht er das ein. Im Feldverteiler unnötig meint er.
Wenn jetzt z.B. ein Fehler im Schrank wäre und ein Kabel auf eine Schiene fällt, dann liegt da volle Spannung an. Wenn dann einer drankommt bekommt er einen Schlag. Wenn die Schiene aber geerdet wäre würde der FI kommen.
So hatte ich neulich auch argumentiert. Gegenargument wäre wohl der Fall, daß du eine Hand am geerdeten Gestell hast und mit der anderen die Phase berührst. Das wäre dann ungünstiger als bei potentialfreiem Gestell. Ich hatte diesen Fall - Strom einmal quer durch den Körper mit einer Hand an PE und der anderen an Phase - einmal in der Zeit der 500mA FIs. Das war schon sehr heftig, viel schlimmer als wenn man "nur" einseitig die Phase berührt.
~~
Bei meinem Verteiler hat der Elektriker das Traggestell (nicht das Schrankgehäuse) auch mit PE verbunden. Ich habe zur Kenntnis genommen, daß das hier im Forum teilweise anders gesehen wird, verlasse mich aber im Zweifelsfall auf meinen Elektriker.
Was ich halt nicht so richtig verstehe ist, dass man sonst alle metallischen Teile Erden soll, wie z.B. Wasserleitungen Gasleitungen (klar wegen funkten) usw. Aber den Verteilerschrank nicht. Bei meinen Hager Feldverteilern sind ja auch noch die innere Trägersysteme Isoliert vom äußeren Metallschrank und dann auf dem Trägersystem noch mal die oberen Schienen isoliert vom Trägersystem.
Da das Trägersystem ja auch komplett von den Abdeckungen verdeckt wird versteh ich das alles nicht wirklich.
Wenn jetzt z.B. ein Fehler im Schrank wäre und ein Kabel auf eine Schiene fällt, dann liegt da volle Spannung an. Wenn dann einer drankommt bekommt er einen Schlag. Wenn die Schiene aber geerdet wäre würde der FI kommen.
Dann kahm der Tüv zur Abnahme und der sagt. Ist zwar Vorschrift ihm aber egal weil Unsinnig
War bei mir genauso. Der Elektriker sagte mir ebenfalls, dass das nie gemacht wird. Ich habe es allerdings gemacht und muss sie wieder rausnehmen, sonst kann ich die Türen vom Schrank gar nicht schließen. :-(
Moin sviper,
dann müsstest du aber auch die untere Reihe isolieren. Dort scheinen auch PE-Klemmen das Traggerüst zu erden.
Hast du Trennungsabstände zwischen LAN und Niederspannung eingehalten? Sieht für mich nicht so aus.
Warum sind in der zweiten Reihe rechts so viele Erdungsklemmen?
Warum ist neben der Steckdose eine Erdungsklemme? Kontaktiert die Steckdose die Hutschiene?
Reserve sollte genug da sein. Du kannst ja die zweite Reihe komplett raus reißen und durchverdrahten, wenn du Platz brauchst.
Gruß, Sebastian
Hallo Sebastian,
lt. dem Beitrag #1678 hast du Recht. Ich werde die Erdungsklemmen unten bei der Zuleitung ersetzen, damit die Erde nicht auf den Hutschienen liegt die nicht isoliert sind.
Die Steckdose hat eine komplette Kunststoffummantelung die Erde muss ich dann auch separat zuführen. Die Erdungsklemme hat mir die Erde von der Hutschiene geholt, was dann ja nicht mehr geht.
Auf der zweiten Reihe oben hatte ich keine kleinen PE Durchgangklemmen (Wago 2002) mehr die sind noch im Zulauf und werden dann ersetz.
Zu den Lankabel, ja weiß das ist auch so ein leidiges Thema. Ich will auch noch ein kleines Leerrohr drum ziehen. Nach langem Suchen gibt es wohl auch eine Vorschrift, dass dieses wohl geht wenn die Durchschlagsfestigkeit beider Kabel passt. Das LAN Kabel hat auch wie die Nym und die H07V Kabel 2,5kV. Lt einem anderen Beitrag würde das dann gehen (finde ich aber nicht mehr). Mal abgesehen von der möglichen Störung der LAN Übertragung.#
Ich denke ich werde die ganze Spannungsversorgung und den LAN KNX Router in meinen Reserveschrank bauen. Da ist die untere Reihe frei und das Lan Kabel kann raus.
Moin sviper,
dann müsstest du aber auch die untere Reihe isolieren. Dort scheinen auch PE-Klemmen das Traggerüst zu erden.
Hast du Trennungsabstände zwischen LAN und Niederspannung eingehalten? Sieht für mich nicht so aus.
Warum sind in der zweiten Reihe rechts so viele Erdungsklemmen?
Warum ist neben der Steckdose eine Erdungsklemme? Kontaktiert die Steckdose die Hutschiene?
Reserve sollte genug da sein. Du kannst ja die zweite Reihe komplett raus reißen und durchverdrahten, wenn du Platz brauchst.
zu 1) OK sehe ich ein. Aber wer sollte an den Kabel oberhalb des Schrankes ziehen? Schau ich mir noch mal an eventuell fixiere ich die noch mal über eine Zugentlastungsschiene. Hab ich noch übrig.
Hast du mal ein Bild wie das ausehen sollte?
zu 2) Hat mir einfach besser gefallen. Oben alle Kabel aufgelegt immer 5x2,5 bzw. 5x1,5 und bei Bedarf kann ich die verbinden wie ich will. Hatte es erst anderst. So gefällt mir es persöhnlich besser.
Ich such jetzt sicher nicht den ganzen Fred ab für Dich, aber 2 Beispiele: Post #410 (auch Schrank in DE) und mein erster, Post #84. Ist aber kein Schrank wie ihr es macht, wir haben da eine andere "Physik" in der Schweiz. Aber bei meinem siehst Du auch die Kabelkanäle zwischen den REG-Geräten. da sind die Kabel drin, ohne dass die zusammengebunden werden. das ganze ist sehr sauber und auch änderungsfreundlich. Da brauchst keine Zwischenklemmen (find ich echt Mumpitz, sorry!). Ich schreibe das auch nicht nur an Dich addressiert, sondern für alle, die Verteiler bauen und sich hier informieren.
zu 3) Der Reserveschrank ist im Geschoss oben drüber wenn wirklich noch mehr kommt. Kabel kann ich dann über einen Schacht zwischen den beiden Verteilern verbinden.
zu4) Im mag Sternverkabelung. Ich habe zu 98% alle Bus Kabel immer zw. Verteilern und KNX Geräte den Rest über durchgeschleift über Leerohre. Einige legen ein Ring ich bin da er für die Sternvariante so kann ich alle Kabel über die Leerohre tauschen wenn ich will.
zum Glück ist es beim KNX egal ob Baum oder Stern oder kombiniert.
Reserveschrank ok, ein grosser ist aber immer praktischer.
Verkabelung: kannste so machen... (etc. etc....schreibt Roman). wollte gerade schreiben, mit Deiner Lösung hast wenigstens einen kleinen Vorteil bei der Fehlersuche, aber das ist ja nicht so, kann nämlich nicht erkennen, dass die Kabel angeschrieben sind.
1) Kabelzugentlastung fehlt komplett (hast Du diesen Fred eigentlich vor Beginn Deiner Arbeiten durchgelesen?)
zu 1) OK sehe ich ein. Aber wer sollte an den Kabel oberhalb des Schrankes ziehen? Schau ich mir noch mal an eventuell fixiere ich die noch mal über eine Zugentlastungsschiene. Hab ich noch übrig.
Hast du mal ein Bild wie das ausehen sollte? Bis jetzt habe ich das noch nicht gesehen wenn man die Kabel durch die Gummilöcher zieht.
Die 5x2,5 gingen ziehmlich stramm rein die zieht keiner raus.
zu 2) Hat mir einfach besser gefallen. Oben alle Kabel aufgelegt immer 5x2,5 bzw. 5x1,5 und bei Bedarf kann ich die verbinden wie ich will. Hatte es erst anderst. So gefällt mir es persöhnlich besser.
zu 3) Der Reserveschrank ist im Geschoss oben drüber wenn wirklich noch mehr kommt. Kabel kann ich dann über einen Schacht zwischen den beiden Verteilern verbinden.
zu4) Im mag Sternverkabelung. Ich habe zu 98% alle Bus Kabel immer zw. Verteilern und KNX Geräte den Rest über durchgeschleift über Leerohre. Einige legen ein Ring ich bin da er für die Sternvariante so kann ich alle Kabel über die Leerohre tauschen wenn ich will.
zum Glück ist es beim KNX egal ob Baum oder Stern oder kombiniert.
1) Kabelzugentlastung fehlt komplett (hast Du diesen Fred eigentlich vor Beginn Deiner Arbeiten durchgelesen?)
2) sehr komische Verkabelung: Schaltaktoren offensichtlich auf "Zwischenklemmen" verdrahtet (zweitoberste Reihe) statt direkt auf die Abgangsklemmen. Willst Du dann Zwischenklemmen auf Abgangsklemmen verdrahten? Unsinnige Platzverschwendung.
3) Sehr wenig Reserve, ein grösserer Schrank wäre sinnvoller gewesen
4) weiter fällt mir auf, sehr viele grüne Kabel, da hat einer wohl nicht verstanden, was der Bus-Gedanke ist...
Hallo Leute Derzeit im Hausbau mein Verteiler:
was sagt ihr gibt es gravierende Fehler... ;-)
Die beiden oberen Reihen sind auch isoliert. Muss lt. meinem Elektriker so sein, er sagt auch das ist jetzt Vorschrift. Die PE müssen dann extra gezogen werden. Er hat neulich einen Schrank umgebaut und extra Isolierung eingebaut... Dann kahm der Tüv zur Abnahme und der sagt. Ist zwar Vorschrift ihm aber egal weil Unsinnig.
Vielleicht gibt es noch eine Norm für den inneren Aufbau von Schaltschränken in der dieser Fakt beschrieben ist. Zumindest aus der immer wieder zitierten VDE 0100-410 (meine ist vom Juni 2007), geht es nicht hervor. Hier wird nur der Begriff der aktiven, leitfähigen Teile beschrieben. Und darunter fallen sowohl Hutschienen (mit führendem PE) als auch das Traggerüst (mit führendem PE). Beide sind nach Entfernung der Abdeckung berührbar.
Für SKII ist gefordert, dass die isolierende Umhüllung (doppelte oder verstärkte Isolierung) nicht ohne Werkzeuge entfernt werden kann. Das ist bei den zugelassenen Schranksystemen der Fall. Nicht zulässig sind dabei Durchdringungen dieser Hülle mit leitfähigen Materialien, die nicht ihrerseits doppelt Schitzisoliert sind. D.h. es dürfen keine Schrauben oder sonstigen metallischen Körper durch die Abdeckung geführt werden.
Spannend ist Absatz 2.2.4: "Leitfähige Teile innerhalb der isolierenden Umhüllung dürfen nicht an einen Schutzleiter angeschlossen sein. Anschlussmöglichkeiten für Schutzleiter die notwendiger Weise durch die Umhüllung geführt werden, weil sie für andere Betriebsmittel erforderlich sind, (dürfen vorgesehen werden) ... Innerhalb der Umhüllung müssen alle solchen Leiter und ihre Anschlussklemmen wie aktive Teile isoliert sein, ..."
Ich kann das nur so interpretieren, dass bei einem durch die Umhüllung geführten Schutzleiter (z.B. eine Schuko-Steckdose) die Schaltschrank-internen Anschlusstellen des Schutzleiters (ob Hutschiene oder das gesamte Traggerüst) mit dopperlter Isolierung gegen andere interne aktive Teile ausgeführt sein muss. Wenn man berücksichtigt, dass auch mit Luft und ensprechend Abstand unter Einhaltung der Berührsicherheit doppelte Isolierung erreicht wird ...
Wie gesagt, für mich macht die unterschiedliche Behandlung der Hutschiene und des Traggerüstst keinen Sinn. Beide Teile fallen in der o.g. Norm unter den selben Sachverhalt.
Aber der Herr schreibt doch in dem Teil zur SKII das da die Schiene eindeutig zum Traggerüst hin zu isolieren ist. Als PE-Schiene ist sie natürlich verwendbar.
Ich kann der Norm (VDE 0100-410) nicht entnehmen, dass das Traggerüst bei SKII nicht geerdet sein darf (siehe Beitrag #1450). D.h. ich wiederspreche dieser wiederholt proklamierten Auffassung!
Sind die Aussagen in diesem Artikel (aus 2003) mittlerweile also überholt oder waren damals bereits falsch?
Ich kann der Norm (VDE 0100-410) nicht entnehmen, dass das Traggerüst bei SKII nicht geerdet sein darf (siehe Beitrag #1450). D.h. ich wiederspreche dieser wiederholt proklamierten Auffassung!
Während mein Eli mit der Verdrahtung zugange war, hatte ich mal Bilder meines Verteilers in einem anderen Thread gepostet. Darauf war zu sehen, dass bei den Reihenklemmen der PE auf die Hutschiene ging. Ist das hiermit gemeint?
Wenn nun die Hutschiene direkt am Traggerüst anliegt, das gesamte Gerüst jedoch vom Gehäuse isoliert ist - das wäre dann in Ordnung?
Kann auch nochmal ein Bild posten, falls ich es nicht geschafft habe, mich richtig auszudrücken...
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