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Du willst uns doofe Elektriker nur dumm reden.. jaja.
Nein, ich amüsiere mich über die starren Kochrezepte, die für einen bestimmten typischen Fall gedacht sind und dann per Normung zur absoluten Wahrheit werden, die dann völlig ungeachtet der tatsächlichen Verhältnisse angewendet wird.
Daß du persönlich (und einige andere hier) den Hintergrund verstanden haben ist mir bewusst. Das war nicht gegen euch gerichtet.
Zweitens:
Ja das ist mir auch bereits bekannt....
Normen sind kein Gesetz! Sie sind Vorschläge. Halte dich Ruhig daran, die Hersteller wird es freuen.
Was die Elektriker aber noch mehr freuen wird, ist die Tatsache das so Grenzwerte wie die o.g. 3,5mA nach und nach aus den Normen verschwinden. Genau aus diesem Grund. Der Eli soll sich wieder selbst Gedanken machen.
Ich kann meine Anlagen, die ich baue, besten gewissen Verkaufen und auch Vertreten. Ich weiß wieso ich manches so tue um ggf. hier und da ein paar Cent zu sparen um sie in wichtigere Dinge zu investieren ohne einbußen der elektrischen Sicherheit.. Du siehst sogar in manchen meiner Schränke nicht mal ein AFDD.
p.s. ich weiß wie ich es ekektrotechnisch belegen und erklären kann, ohne mich auf Normen Blind verlassen zu müssen.
Haben sie auch gesagt, dass die 2 mA für Normale Verbraucher gelten? Verbaust du wie Normativ gefordert den richtigen RCD überhaupt?
Ach verdammt, stimmt für andere Fehlerströme gibt es kein zugelassenen RCBO. Jaa dann kann der Hersteller das so nicht schulen. Bei Lichtbögen im übrigen auch. Die Problem gibt es nur bis 20A im Einphasensystem
Zuletzt geändert von larsrosen; 17.05.2020, 10:02.
Der Fehlerstrom hat doch (technisch gesehen) rein gar nichts mit dem LS zu tun, sondern alleine mit der daran angeschalteten Last
Die Norm geht ja auch nicht davon aus, das der Fehlerstrom fließt, sondern sie sagt "dieser Fehlerstrom wäre zulässig!!" Bei Geräten mit Heizung müssten das sogar 3,5mA sein, wenn ich mich gerade richtig erinnere. D.h. ja nicht das ein Gerät diesen Fehlerstrom nutzt, sondern das es diesen Fehlerstrom nutzen darf.
Hager erspinnt jetzt ein Szenario, in dem alle Geräte ihren maximal zulässigen Fehlerstrom nutzen UND der RCD auslöst UND das obwohl die Anlage technisch nach Norm ja in Ordnung ist.
Du willst uns doofe Elektriker nur dumm reden.. jaja. (PS Normen werden i.d.R. von schlauen Dipl. Ing gemacht, damit wir doofen Elis uns daran halten können )
Man geht pro LS mit einem zulässigen Fehlerstrom von 2mA aus. Daraus ergibt sich bei 6LS ein zulässiger Fehlerstrom von 12mA.
Ihr Jungs aus dem Elektrohandwerk seid aber schon Freunde der extremen Vereinfachung.
Der Fehlerstrom hat doch (technisch gesehen) rein gar nichts mit dem LS zu tun, sondern alleine mit der daran angeschalteten Last. Das kann man sicherlich alles mit typischen Erfahrungswerten abschätzen und annähern ... aber wenn da solche komischen Schlußfolgerungen am Ende der Argumentationskette stehen wie in diesem Fall wird's fragwürdig. Der Fehlerstrom erhöht sich doch nicht, wenn ich meine (identischen) Lasten kleinteilig über mehr LS absichere.
Aus welchem genauen Wortlaut dieser Norm leitest Du das ab?
Die DIN 18015-1 beschäftigt sich mit dem "Unerwünschten abschalten und der Aufteiltung der Fehlerströme" in den Anlagen. Man geht pro LS mit einem zulässigen Fehlerstrom von 2mA aus. Daraus ergibt sich bei 6LS ein zulässiger Fehlerstrom von 12mA. Bei einem 30mA RCD und der maximal geforderten 0,4 (also 40% Fehlerstromauslastung) des RCDs ergeben sich 30mA*0,4=12mA.
Den Vorstoß versucht Hager seit 2012 immer wieder. Die Fega ist auf den Zug auch schon aufgesprungen und im Gautzsch Forum konnte man sowas auch lesen.
Kann man auch hier: https://www.hager.de/files/download/...1/0/FI_RCD.pdf (komisch ein Hager Dokument) nach lesen. Warum das erst seit diesem Monat gelten soll, weiß ich allerdings nicht. Was gab es da neues?
Wenn man jetzt nicht so viele von den Enertex hat, kann man die untereinander ganz rechts auf die Hutschienen machen und das Feld rechts daneben für 24V nehmen. So hab ich die Drähte getrennt.
Aber in der Tat, ein Abschluss oben und einer unten wäre eine schönere Lösung.
...wird aber vermutlich nicht kommen, zumindest nicht in nächster Zeit. Hat mir ein Enertex Techniker eben telefonisch bestätigt. Die Entwicklung und Zertifizierung war wohl schon teuer und aufwendig genug, da kann man nicht einfach mal das Layout neu machen.
Wenn man jetzt nicht so viele von den Enertex hat, kann man die untereinander ganz rechts auf die Hutschienen machen und das Feld rechts daneben für 24V nehmen. So hab ich die Drähte getrennt.
Aber in der Tat, ein Abschluss oben und einer unten wäre eine schönere Lösung.
...aber durch den Kontakt am AKD kreuzt es ab und zu.
Dank sehr niedrigem Standy-Verbrauch von Enertex PowerSupply 160 (laut Datenblatt nur max. 0,1W bei 12V und 24V Varianten), könnte man diese auf Dauer an haben und die Verkabelung über AKD's sparen. Die Relais von AKD könnten für andere Kleinspannungsschaltaufgaben verwendet werden (ab R5.0 können die extern geschaltet werden).
Das mit dem schlechten Trennbarkeit von Nieder- und Kleinspannung beim Enertex Netzteilen habe ich schon angemeckert (hier), vielleicht Zukunft beschert uns einen Version wo Primär- und Sekundärseite auf gegenüberliegenden Seiten liegen. Bis dahin, in der Tat Trennung von Klein- und Niederspannungsleitungen ein wenig schwierig mit Enertex PowerSupply 160.
Tja, das ist zwar arg eng gedruckt, aber so steht es da. Was den Besen betrifft: da musst dann jetzt durch. Bitte mit Video !
Und dann ab zum Optiker.
Da hat er recht, wir können uns ja bei den Anfängern treffen und uns den Besen teilen.
Nachtrag: Wegen Bild in groß und genau anschauen.. man erkennt den Schaltschrankbauer.. evtl. ist das auch der Elektriker? Ich würde das evtl. aus dem Foto entfernen. Das sieht man auf den Planungsunterlagen.
Zuletzt geändert von BadSmiley; 11.05.2020, 20:04.
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