Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Zeigt her eure Verteilungen ;)

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • mmutz
    antwortet
    Zitat von hjk Beitrag anzeigen
    Bei 24V gibt es durch kapazitive Kopplung keine Glimmeffekte.
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Vermutlich hast du Recht, ich habe es aufgrund deines Beitrags nun praktisch getestet und bei 50% PWM @ 1kHz kein Glimmen gesehen.

    Einer meiner 24V LED-Strips (Ambientebeleuchtung TV) leuchtet gut sichtbar bei Berührung, durch Einkopplung von 230V Streufeld über die Körperkapazität. Die 24V PWM über Kabelkapazität gekoppelt scheinen aber nicht zu reichen.
    Was ist denn jetzt hier die korrekte Vorgehensweise? Klar, am besten Ölflex ohne PE nehmen, und dann nur N/L bzw. L/L-Klemmen nehmen. Aber es wird doch hier immer argumentiert, dass man zu jeder Leuchtengruppe 5x{1,5;2,5} + KNX legen soll, um später normale Leuchten (bzw. KNX dezentral), DALI, oder 24V zentral realisieren zu können. Wie praxistauglich ist das aber, wenn a) für zwei der drei Möglichkeiten der PE mitverlegt und angeschlossen sein muss, für eine der drei aber nicht darf, und b) die Leitungen im Verteiler auf Reihenklemmen kommen. Bei den ersten beiden Möglichkeiten werden die RK im entsprechenden FI-Block aufgelegt, bei 24V brauchts eine Klemme mit interner N-Trennung (OK, kann man leicht ersetzen) und entsprechenden Abstand zu 230V (kaum möglich bei 5,3mm RK-Breite). D.h. ja eigentlich, dass jede Leuchtengruppe mit sowas hier aufgelegt werden müsste:

    Endklammer (da nicht press an nächste Gruppe gesetzt werden darf wg. 230V/24V-Abstände)
    L/L
    L/N
    L (für PE)
    Endklammer (für Abstand)

    das ganze auf einer separaten, isolierten, aber nicht geerdeten Hutschiene, und PE müsste man sich dann von Fall zu Fall von der Haupt-Reihenklemmen-Hutschiene dazu patchen.

    Das macht doch keiner!? Jedenfalls bei mir läuten da alle Murks-Glocken. V.a. bei der Verwendung einer L-Klemme für PE...

    Leider gibt's ja keine PE-Klemme, die nicht automatisch auch auf die Hutschiene kontaktiert (und selbst wenn, wäre die Mischung aus Klemmen, die kontaktieren und solchen, die es nicht tun, in einem Verteiler höchst ... überraschend).

    PE abzwacken hieße kein Weg zurück.

    Was ist also der Gold-Standard hier? Außer zentrales 24V nicht umrüstbar gleich von Anfang an unwiderruflich einzuplanen? Dann sollten wir aufhören, 5x1,5 + KNX im Forum als so flexibel anzupreisen, wie es in Wirklichkeit nicht ist.

    Leerrohr + Aderleitungen wird plötzlich wieder sehr verlockend, wenn Enertex das nicht für sein LED-Netzteil explizit verboten hätte:

    http://enertex.de/downloads/1167/1167-HB-LEDPowerSupply160-de.pdf, Kap. 3, letzter Absatz:

    Außerhalb des Schaltschrankes sind nur Leitungen zugelassen, bei denen Hin- und Rückleiter nebeneinander geführt werden. Z.B. Doppellitze, verdrillte Litzen oder Leitungen mit einem gemeinsamen Mantel.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Christian S
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen

    Nach Rücksprache mit Phoenix ist die Klemme leider zu einer Seite offen und man müsste eine Endplatte benutzen. Um dem zu entgehen, nutzen wir die anderen Klemmen.



    Hager UZ25V2



    1,5mm²
    Danke!

    Einen Kommentar schreiben:


  • BlackDevil
    antwortet
    Gute Idee

    Einen Kommentar schreiben:


  • starwarsfan
    antwortet
    Zitat von ets3-user Beitrag anzeigen
    Also ich hab das Popcorn schon lange vor mir...
    Geht mir nicht anders...

    Einen Kommentar schreiben:


  • ets3-user
    antwortet
    Also ich hab das Popcorn schon lange vor mir...

    Einen Kommentar schreiben:


  • BlackDevil
    antwortet
    Wollen wir einen „[Streitthread/Glaubensfrage] ÜSS, Voodo und Maxwell“ aufmachen, um die Glaubensfrage nach der Richtigkeit der Maxwellschen Gleichungen im quantenmechanischen Zusammenhang zum Zeitpunkt des Urknalls dort zu erörtern und uns hier auf das zerreißen mehr oder weniger gut/korrekt gemachten Verteilern zu konzentrieren?

    Einen Kommentar schreiben:


  • EinBjoern
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Wir haben gerade mal nachgeschaut. H07V-K hat eine Prüfspannung von 2,5KV. Eigentlich sollte somit alles ok sein.....
    Ja, das passt. Sollte auch keine Kritik an euch sein.
    Ich wollte nur noch mal die von hjk bereits richtig genannten Vorgaben etwas besser sortieren und benennen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • uncelsam
    antwortet
    Zitat von mmutz Beitrag anzeigen

    Die in der E-Technik üblicherweise angewandten Vereinfachungen vielleicht.

    Aber die physikalischen Grundsätze, z.B. die Maxwell-Gleichungen, bleiben gleich! Wir sind schließlich nicht Sekundenbruchteile nach dem Urknall...

    Also wirklich
    Du hast ja recht...
    ​​​​​​Deine Formulierung ist deutlich besser.


    Einen Kommentar schreiben:


  • Andreas1
    antwortet
    hat sich erstmal erledigt.
    Zuletzt geändert von Andreas1; 27.11.2018, 10:21.

    Einen Kommentar schreiben:


  • mmutz
    antwortet
    Zitat von uncelsam Beitrag anzeigen
    andere Physikalischen Grundsätze
    Die in der E-Technik üblicherweise angewandten Vereinfachungen vielleicht.

    Aber die physikalischen Grundsätze, z.B. die Maxwell-Gleichungen, bleiben gleich! Wir sind schließlich nicht Sekundenbruchteile nach dem Urknall...

    Also wirklich

    Einen Kommentar schreiben:


  • uncelsam
    antwortet
    Wichtig ist vielleicht auch noch zu wissen, dass bei HF und solchen Anstiegszeiten, wie beim Blitzschutz entstehen, andere Physikalischen Grundsätze gelten, als beim 50Hz Wechselstrom

    Das ganze ist sehr komplex, neben der induktiven Kopplung, kommt noch die kapazitive Kopplung hinzu. Und das ganz spielt sich in wenigen µs ab.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Volker hat sich lediglich in die Thematik eingelesen
    Ja, und das schon vor 25 Jahren im Studium.

    Ich habe das Thema von induktiv eingekoppelten Spannungen durch Leiterschleifen seit > 20 Jahren dauernd in Kundenprojekten, im Zusammenhang mit Signalintegrität bzw. EMV. Die Physik ist dieselbe.

    Deine Verteilerbauer sollen einfach mal die Herstelleranleitungen lesen und sich dran halten. Das Thema hatten wir doch beim letzten Verteiler erst, wo sie die LED-Controller frei nach Bauchgefühl falsch verdrahtet hatten.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 27.11.2018, 08:17.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Voltus
    antwortet
    Hallo Heinz,

    der Hinweis kam nicht von Volker und war bereits lange in der Liste der abzuarbeitenden Dinge.

    Wie man an meinen gestrigen Antworten sieht, haben wir uns mit den Technikern zusammengesetzt und alles aufgearbeitet.

    Volker hat sich lediglich in die Thematik eingelesen, ein Foto möglich dramatisch beschnitten und in den Text eingefügtt statt anzuhängen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • concept
    antwortet
    Voltus : michael, der volker hat absolut recht! die überspannungsschutzkomponenten gehören örtlich direkt an die eingangsklemmen. die verkabelung ist so zu gestalten, dass induktiv möglichst nichts einkopplen kann auf die anderen leitungen im verteiler, dh es sind da auch grössere abstände vorzusehen.

    zwing deine leute, sich mal eingehend mit der dokumentation von dehn zu beschäftigen. da können sie einiges lernen.

    der überspannungsschtz mitten im verteiler ist totaler murks, den könnte man genau so gut weglassen!

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast1961
    antwortet
    @tsb2001: Siehe hier. Lass uns das erstmal per PN diskutieren, bis wir zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen und das hier im Thread nachtragen.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 26.11.2018, 18:41.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X