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  • BlackDevil
    antwortet
    Wenn die 16mm2 wie 10mm2 abgesichert wird sollte das eigentlich passen.

    Was spricht dagegen NYM 50mm2 anzuspitzen und mit Kraft in die Steckd....

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  • derneugierige
    antwortet
    Ich finde Extrembeispiele immer ganz gut zur Veranschaulichung. Wobei die obigen 50qmm in die Steckdose schon mechanisch sehr sportlich angesehen werden kann .

    Ein Beispiel näher an der Realität könnte aber folgendes sein: von der HV zur UV 16qmm (zB wegen Leitungslänge) und in der UV soll es mit 10qmm weitergehen (weil 10qmm bei engen Platzverhältnissen einfacher gehen als 16qmm), dann würde es doch der 16er-Leitung nicht schaden dass die Abgangssicherung in der HV für 10qmm dimensioniert wird.

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  • BlackDevil
    antwortet
    Es geht immer in beide Richtungen irgendwie.

    Ich habe hier eine Anwendung in der maximal 48VDC/72A anliegen könnten. Von der Perspektive her wäre 25mm2 notwendig gewesen. Der Weg zwischen Netzteil und Sicherung beträgt ungefähr 1m - 1,5m. Da ich aber einen sehr engen Bauraum zur Verfügung habe kann ich 25mm2 nicht verlegen, da das Kabel zu steif wird. Ergo nehme ich eine hochbiegsame und kurzschlussfeste Leitung in 16mm2, da die 72A nur in einem unwahrscheinlichen Worst Case Fall auftreten KÖNNTEN. Für den Regelfall sind 16mm2 dicke ausreichend. Ich nehme allerdings Leoni Betatherm, wegen dem geringeren Biegeradius im vergleich zu NSGAFÖU.

    So als Beispiel.

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  • derneugierige
    antwortet
    Ja genau. Das meinte ich ja oben auch: der "notwendige Querschnitt" ist der MINIMALE Querschnitt, der für eine gegebene Absicherung verwendet werden muss. Und auch umgekehrt: bei einem gegebenen Querschnitt (und Verlegeart) ergibt sich eine MAXIMALE Absicherung. Es sollte aber doch erlaubt sein, die Absicherung kleiner auszulegen (aus welchem Grund auch immer).

    Vermutlich habe ich #2658 und #2660 einfach nur flasch interpretiert....

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  • BlackDevil
    antwortet
    Nach der Tabelle die wir verwenden funktioniert 2,5mm² bis max 18,3A (ohne Abzüge und Abschläge), also darf sie ohne weiteres mit 6A abgesichert werden ... und wenn die 1,5mm² der Steckdose entsprechend abgesichert sind darf da auch 50mm² zwischen die Steckdose und die Reihenklemme ... so lange die Absicherung kleiner oder gleich der maximal möglichen Belastung des Kabels ist, ist doch alles gut?

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  • derneugierige
    antwortet
    Dann darf eine 2.5qmm-Leitung nicht mit zB 6A abgesichert sein?

    Und für eine mit 1.5qmm angebundene Steckdose darf zwischen LSS und Reihenklemme nicht 2.5 verwendet werden?

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  • BlackDevil
    antwortet
    Der Leitungsschutzschalter schützt primär die Leitung vor Überlastung weshalb Kabel und LS zusammenpassen müssen. Mit Isolationsschlauch und 'Kurzschlussfester Leitung' kann man eine kurzzeitige Überlastung im Fehlerfall aber auch akzeptieren. Beispiel: Abgang vor dem Hauptschalter für ein kleines Netzteil mit vorgeschalteter Sicherung (NotAus Relais) oder Leuchten zur Anzeige des Netzzustandes.

    Eine Steckdose nach dem Zähler hat immerhin den SLS als Absicherung. Entweder man kann die Absicherung der Steckdose mit 16mm2 oder was auch immer anfahren oder man nimmt eine kurzschlussfeste Leitung alá NSGAFÖU (Beispiel).

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  • derneugierige
    antwortet
    Zitat von Asteroth Beitrag anzeigen
    Ganz einfach: Der notwendige Leitungsquerschnitt ergibt sich immer aus der davor liegenden Absicherung (unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Verlegeart, Häufung, Umgebungstemperatur, max. zulässiger Spannungsfall, Abschaltbedingung, ...)
    Ist schon klar.

    Aber es ist ja nicht verboten, einen grösseren Querschnitt zu verlegen, als durch die Absicherung vorgegeben ist. "notwendig" bedeutet doch "mindestens".

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  • Asteroth
    antwortet
    Ganz einfach: Der notwendige Leitungsquerschnitt ergibt sich immer aus der davor liegenden Absicherung (unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Verlegeart, Häufung, Umgebungstemperatur, max. zulässiger Spannungsfall, Abschaltbedingung, ...)

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  • Pendragon
    antwortet
    Zitat von derneugierige Beitrag anzeigen
    ergibt sich durch die Absicherung? Oder durch den Querschnitt der Zuleitung?
    Beides! Querschnittsveränderungen sollten nur an Sicherungen durchgeführt werden.

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  • derneugierige
    antwortet
    Zitat von derneugierige Beitrag anzeigen
    die Adern VOR dem FILS entsprechend der Absicherung im Hauptverteiler dimensioniert sein müssten.
    Noch eine kurze Verständnisfrage: der Querschnitt der Leitungen vor dem FILS ergibt sich durch die Absicherung? Oder durch den Querschnitt der Zuleitung? Die Absicherung könnte ja auch niedriger sein als der Zuleitungs-Querschnitt zulassen würde?

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  • BlackDevil
    antwortet
    Glatt übersehen. Etwas verwirrend von den Aderfarben her (ohne Gesamtbild) aber das passt scho

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von BlackDevil Beitrag anzeigen
    Wie hast du die Klemmen für die 24V befestigt? Wie sind die 24V abgesichert
    Oben erkennst du schwarze PTI mit Sicherungshaltern?

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  • BlackDevil
    antwortet
    Wie hast du die Klemmen für die 24V befestigt? Wie sind die 24V abgesichert

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  • derneugierige
    antwortet
    Also Leitungen VOR dem FILS in dick. Die leitungen nach dem FILS in dünn. PE ebenfalls in Dünn.

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