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  • cknx
    antwortet
    Danke nochmal für eure Erklärung.
    Aber was ist denn wenn durch einen Fehler eine Phase/ein Draht an dem Traggerüst anliegt? Da löst doch dann nichts aus, da kein PE anliegt. Was passiert dann mit dem Elektriker, der da dran packt beim Arbeiten?

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  • BlackDevil
    antwortet
    Ich halte das Bier

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    Wenn du in Frankfurt bist zur LnB, gehen wir mal an eine Anlage und schauen uns das an.
    Aber nur, wenn wir das dann auch mal praktisch an der Anlage testen!
    Du bringst das Messgerät und ich die Schutzkleidung mit, OK?

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  • larsrosen
    antwortet
    Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    Vielleicht. Das hängt sicher von den örtlichen Gegebenheiten ab.


    Nee, wir betrachten es nur anders.
    Wenn du in Frankfurt bist zur LnB, gehen wir mal an eine Anlage und schauen uns das an.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    Ok, die 115 sind nicht zwangsläufig. Aber definiv Über 50V....
    Vielleicht. Das hängt sicher von den örtlichen Gegebenheiten ab.

    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    Ich glaube wir reden aneinander vorbei...
    Nee, wir betrachten es nur anders.

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  • larsrosen
    antwortet
    Ok, die 115 sind nicht zwangsläufig. Aber definiv Über 50V....
    Aber was das mit der Erde als unendlich zu tun hat, leuchtet mir nicht ein.

    Die Berührungsspannung wird durch den PE Widerstand erzeugt.

    Ich glaube wir reden aneinander vorbei...

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    Die Lokale Erdung hat damit leider auch nichts zu tun.
    Eben doch, weil sich hierdurch die Leitungslänge des PE mit gleichem Querschnitt zu den Außenleitern "verkürzt", wenn man die Erde selbst als Leiter mit einem unendlich großem Querschnitt ansieht. Hierdurch passen dann die von Dir angenommenen 115V nicht mehr.

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  • larsrosen
    antwortet
    Ne, wir reden vom Bereich 2 und 3. Zähler bis Abgangsklemme.

    Die Leitungen sind nahezu Gleich. Bis zum LS ist alles identisch. Das wird sich nicht viel geben vorallem bei dem Querschnitt.
    Die Lokale Erdung hat damit leider auch nichts zu tun.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    Auf welches Potential werden alle an das Erdungssystem angeschlossene leitende Teile angehoben, wenn im Verteiler eine Phase gegen eine PE-Schiene kommt und KEINE Sicherung auslöst?

    115V
    Wir reden nicht vom Vorzählerbereich.
    Btw. zweifel ich die von Dir angenommenen U/2 an. Du gehst hier von einer gleichen Leitungslänge aus. Das ist aber nicht der Fall, denn wenn eine ordentliche Erdung vorhanden ist hat der Leiter eine längere Strecke hat als der PE. Es ist meines Erachtens nicht damit zu rechnen, dass die lokale Erdung versagt.

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  • larsrosen
    antwortet
    Ja, eben doch!
    Es geht nicht um unterschiedliche PE‘s.

    Auf welches Potential werden alle an das Erdungssystem angeschlossene leitende Teile angehoben, wenn im Verteiler eine Phase gegen eine PE-Schiene kommt und KEINE Sicherung auslöst?

    115V

    Welche abschaltzeit gilt Für Endstromkreise als Personenschutz im TN-NEtz?

    0,4s. Warum siehe erklärung oben.



    Wenn du jetzt eine Abschaltzeit für Verteilerstromkreise heranziehst, bietest du kein Personenschutz mehr.
    Für die Zeit bis zum auslösen der Sicherung steht eine Spannung über der zulässigen Berührungsspannung an.
    Zuletzt geändert von larsrosen; 06.01.2020, 21:46.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    Ist dort kein PE für alles 230V und nichts passiert.
    Ich kenne keine Installationen mit unterschiedlichen PEs (in einem Schaltschrank)...
    Kommt ein spannungsführender Leiter an geerdete Traggerüstteile oder Hutschienen, dann schalten die vorgelagerten Sicherungen ab. Da kommt nix zu einem Endgerät. Hierfür muss der PE vom Querschnitt her natürlich ausgelegt sein, wovon ich bei einer ordnungsgemäßen Installation aber ausgehen muss.

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  • larsrosen
    antwortet
    Ja eben, deswegen soll der PE ja auch nur da verteilt werden, wo er benötigt wird.

    Eine Hutschiene mit LS zu erden ist dann Bullshit. Kommt der Draht gegen diese Schiene verteilt er sich auf alle PE Schienen.
    Ist dort kein PE auf der LS Schiene passiert auch nichts. Die PE Schienen sind alle isoliert und keine gefährliche Berührungsspannung entsteht ausserhalb des Verteilers.


    P.s. Die Gefahr, dass Abschaltzeiten nicht eingehalten werden können sind doch Hauptsächlich vor den LS, also SLS,RCD....
    Nach den Endstromsicherungen muss ich die schnellere Abschaltzeit einhalten und Messtechnisch nachweisen. Das sollte kein Problem darstellen. Aber vor den Sicherungen schaff mal deine 0,4 oder weniger....
    Zuletzt geändert von larsrosen; 06.01.2020, 21:34.

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  • evolution
    antwortet
    Ein herausrutschender Draht ändert doch nichts daran, dass Hutschienen geerdet sein können und über den PE miteinander verbunden sind.

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  • larsrosen
    antwortet
    Hi,

    nicht wenn ein Draht an (vor oder nach LS,RCD...) raus rutscht. Wenn die PE Hutschienen alle isoliert sind, passiert dann nix. Und die meisten REG Geräte sind Schraubanschlüsse nicht wie Reihenklemmen Federzug.
    Wenn du das Gestell erdest, musst du die Abschaltbedinung für Endstromkreise einhalten.
    Zuletzt geändert von larsrosen; 06.01.2020, 21:27.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
    Baut ihr jetzt ein SKII Schrank wie hier besprieben, kann es passieren, dass eine Ader sich Aufscheuert(Sinn der VDE: Bei Auftreten EINES Fehler, darf keine Lebensgefahr bestehen) und an die Hutschiene oder Traggerüst kommt. Ist die Hutschiebe, wo due PE‘s aufliegen nicht gegen das Traggerüst isoliert, verteilt sich die Spannung auf alle SKI Geräte im Haus.
    Lars, das passiert ohnehin, wenn die Hutschienen geerdet sind, da sie hierdurch ohnehin miteinander verbunden sind. Das Traggerüst spielt in diesem Beispiel keine Rolle, selbst wenn es ebenfalls geerdet wäre!
    Zuletzt geändert von evolution; 06.01.2020, 21:25.

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