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  • mmutz
    antwortet
    Zitat von xrk Beitrag anzeigen
    wegen PWM würde lose PE mehr Sinn machen, nur so wären die gelb-grüne Adern im Wand und Leuchtendosen nicht an PE gebunden und damit tue ich ein wenig schwer.
    Das Erden von Körpern ist bei SELV mWn schlichtweg verboten. Das wäre dann nicht mehr SELV, sondern PELV. Warum Leuchten SELV sein sollen und nicht PELV weiß ich nicht. Die Normenritter im Forum können sicher sagen, warum genau. Immerhin führt der PE im Fehlerfall 230V. Das ist keine Sicherheitskleinspannung mehr.
    Zuletzt geändert von mmutz; 22.12.2018, 07:33.

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  • xrk
    antwortet
    Danke für die (sehr positive) Rückmeldungen!

    chaccount Statt Berührungsschutzkappen habe ich direkt Leitungsschutzschalter als Reserve eingebaut. Der überwiegende Anzahl von eingebautem LS sind angeschlossen - der Verteilerschrank hat 32 separat abgesicherte Niederspannungs-Ausgangsstränge, 4 davon für 230VAC Beleuchtung, Rest für (Einbau-)Geräte und Steckdosen. Pro Zimmer gehen üblich nur ein bis zwei Steckdosenstränge, allerdings z.B. hat Küche alleine schon stolze 12 Gerätestränge.

    mmutz danke für deine Rückmeldung und gute Einwände bei beiden Punkten - wegen PWM würde lose PE mehr Sinn machen, nur so wären die gelb-grüne Adern im Wand und Leuchtendosen nicht an PE gebunden und damit tue ich ein wenig schwer. Schade dass es kein Ölflex Classic 110 3X4 oder ähnliches ohne PE gibt, damit wären beide Nachteile am Anschluss der TunableWhite Kleinspannungsleuchten gelöst. Zu den zweiten Punkt bzgl. PE-Leitungsführung nehme ich deine Anregung dankend an - sternförmige PE Aderführung wäre beim möglichen Umbau einfacher und sicherer handzuhaben.
    Zuletzt geändert von xrk; 21.12.2018, 23:34.

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  • mmutz
    antwortet
    Zitat von xrk Beitrag anzeigen
    Bin auf Eure Rückmeldung(-en) gespannt, gerne auch Verbesserungsvorschläge.
    Respekt in die alte Heimat! Sehr viel Platz zum installieren, das hat nicht jeder zur Verfügung.

    Mir kommt jetzt nach Durchsicht der Bilder erstmal nur die Behandlung des PE merkwürdig vor. Zunächst scheinst Du die PE der 24V-Leitungen aufgelegt und weiterverbunden zu haben. Jedoch:

    Zitat von hansi6606 Beitrag anzeigen
    Müsste eine weitere isolierte Hutschiene sein, die nicht in Verbindung mit dem PE der übrigen Installation steht. Ich halte das grob gesagt für unmöglich, das sauber zu trennen.
    Am besten nimmt man in solchen Fällen eine weitere Reihenklemme und legt den PE blind auf.
    Zweitens finde ich das Durchpatchen/Daisy-Chaining des PE zwischen benachbarten Hutschienen unschön. Wenn da mal Wartungsarbeiten an einer PE-Klemme durchgeführt werden, muss man höllisch aufpassen, dass die nachfolgenden PE-Klemmen nicht vom PE abgeschnitten werden.

    Besser eine Zuführung von zentraler Stelle an jede PE-Hutschienen-Einspeiseklemme.

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  • concept
    antwortet
    Zitat von jumy04 Beitrag anzeigen
    Selbst wenn da irgendwas nicht korrekt sein sollte: Sieht einfach hammergeil aus
    Yepp, da bin ich auch Deiner Meinung!


    Zitat von jonny7792 Beitrag anzeigen
    Ich würde eher Sagen 10 Zimmer Villa - Krasses Teil
    Für ne 10 Zimmer Villa brauchst dann normalerweise 5 solcher Dinger...

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  • chaccount
    antwortet
    Es sieht wirklich toll aus! Aber sind das nicht sehr wenige Leitungen, die von diesem großen Verteiler abgehen? Wofür werden die ganzen Sicherungen, FIs und Schaltaktoren verwendet? Selbst wenn jede Leitung eine eigene Sicherung hat sind es viel zu viele, oder?

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  • jonny7792
    antwortet
    Ich würde eher Sagen 10 Zimmer Villa - Krasses Teil

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  • BlackDevil
    antwortet
    "Wohnung"... interessanter Aufbau!

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  • jumy04
    antwortet
    NEID..... Selbst wenn da irgendwas nicht korrekt sein sollte: Sieht einfach hammergeil aus. Also wenn ich einen Wunsch zu Weinachten frei hätte: das wär was für meine historisch gewachsenen Strukturen.

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  • xrk
    antwortet
    Gerne möchte ich Euch mein Handwerk präsentieren. Es handelt dabei um SK II Unterverteiler (Striebel & John TwinLine-G mit Glastüren in 5-Felder/12 Reihen) für ca. 100m² Wohnung in MFH wo fast alle Gewerke an Heimautomation (überwiegend KNX + ein bisschen 1-Wire) angeschlossen sind (bei Interesse können die früheren Entwicklungsstände in Posts #1941 und #2059 nachgelesen werden, inkl. ein 3D Animation des Schrankes):

    KNX UV.jpg
    Der Innenausbau auf S&J WR Montagegerüst wurde auf selbstgemachten fahrbarem Montagegestell vorbereitet und in zwei Teilen (3+2 Felder) auf Baustelle transportiert und in den Standschrank eingebaut. Während Aufbau, hat mich das simple, aber sehr effektive Montagegestell, das Zugang zur Verkabelung an der Rückseite ermöglicht, sehr geholfen (hier bebildert mit einem zusätzlichem KNX-Raffstoreantrieb-Testbrett):
    filedata/fetch?id=1303048&d=1545470666&type=thumb

    Sie finden anbei (unten) 25 Bilder. Zzgl. zu Verteilerschrank-Nahaufnahmen füge ich einige Bilder vom Baustelle vor Einbau ein, vielleicht findet ja doch ein oder andere dies auch interessant.

    Wer schon länger diesen Thread folgt, merkt dass ich mich von UliSchirm's vorbildliche Arbeit (ab #1563) inspirieren gelassen habe und paar Details von Ihm übernommen habe (u.a. die kontrovers diskutierte Abfangschienen, die ich Klasse finde).

    Bin auf Eure Rückmeldung(-en) gespannt, gerne auch Verbesserungsvorschläge.

    Gruss
    Risto

    Update: die 51-Seitige Dokumentation (inkl. 21-Seitige Stromlaufplan des Schrankes) kann nun im Downloadbereich des Forums als PDF heruntergeladen werden.

    Hier zusammengefasst Antworten zu einigen Fragen, die mir nach Veröffentlichung des Beitrags gestellt wurden:
    • Die Bestellnummern der verwendeten Verteilerschrankteile sind TG512SB, TZT312L, TZT212R, TZG510.
    • Verwendete Bezeichnungsstreifen heißen bei Striebel&John ZA11.
    • Aufwand: geschätzt 6 Monate Freizeit, wovon für Planung mehr als die Hälfte zu buchen sei.
    • Kosten: Verteilerschrank mit dessen Innenausbau gute 14 KEUR, komplette Heimautomation fast 34 KEUR.
    • Software für Doku: Striebel & John StriePlan, Phoenix Clip Project, DDS-CAD, Corel PhotoPaint und DRAW, Adobe Acrobat Pro.
    • Lingg&Janke eHZ ist an Iskra MT681 Stromzähler angeschlossen.
    • Verteilerschrank beinhaltet keine Heizungs- und Jalousieaktoren da sowohl die verwendete Heizungs- als auch Jalousieantriebe integrierte KNX-Schnittstelle haben (ABB ST/K 1.1, Geiger/Rademacher RolloTube X-line GJ56xxkE09).
    • Der Oberschrank/Rangierblende ist eine Sonderanfertigung bei Häcker Küchen (erstellt aus Frontmaterial Classic UNO Lichtgrau, das perfekt zu Striebel&John RAL 7035 passt).
    • Das Gewicht des Innenausbaus beträgt 44kg (linke 3-Feldrige Teil) plus 35kg (rechte 2-Feldrige Teil mit drei MeanWell HLG Netzteilen).
    Was ich anderes machen würde, falls ich von vorne anfangen würde:
    • PE-Leitungsführung ohne Durchschleifen (Danke mmutz in #3047)
    • hätte statt MeanWell HLG Netzteile auf Enertex LED PowerSupply 160 gesetzt (war während Planungsphase noch nicht auf dem Markt) und deren Primärseite nicht über MDT LED Controller geschaltet um noch sauberere Trennung zwischen Klein- und Niederspannung im Schrank zu haben. Ggf. ein Schaltaktorkontakt für Urlaubsmodi, die alle LED Netzteile vom Netz trennt.
    • Für Neutralleiteranbindung PTI 16-NLS-FI BU verwendet (war ähnlich noch nicht verfügbar)
    • Statt 40A RCCBs mit 40A Vorsicherungen, hätte 63A RCCBs verwendet ohne die Notwendigkeit der Vorsicherungen
    • Würde durchgängig KNX für alles einsetzen (statt 1-Wire am Außenfassade und in Keller)
    • Noch klarere Trennung zwischen Nieder- und Kleinspannung bemüht
    • (Außerhalb Verteilerschrank) Keine Leerrohre unter 25mm Durchmesser verwendet
    Update 2: in Post #3138 können nun auch einige Wärmebildkameraaufnahmen dieses Verteilerschrankes begutachtet werden.
    You do not have permission to view this gallery.
    This gallery has 25 photos.
    Zuletzt geändert von xrk; 25.01.2019, 20:42.

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  • Gast1961
    antwortet
    Ich finde es unschön, daß die potentialfreien (weiß, wenn ich's richtig deute?) bzw. SELV-Klemmen so nahe an (über) den 230V-Leitungen angeordnet sind. Da hätte ich räumlich anders verteilt, also einen 230V-Bereich und einen Kleinspannungs/SELV-Bereich.

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  • zehn0813
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Was sind das für 1TE Elemente neben den Spannungsversorgungen?
    Linienkoppler von Weinzierl.
    IP-Router und IP-Interface von Weinzierl.
    KNX-Bus-Modul von Helios für die KWL

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  • mmutz
    antwortet
    Zitat von zehn0813 Beitrag anzeigen
    Hier kommt noch mal ein neuer dazu.
    EDIT: Ist das ein Überspannungsschutz links neben dem Ausschalter? Wenn ja, dann ist die Zuführung nicht ganz perfekt (aber viel besser als hier schon zu sehen gewesen ist), da die Hauptleitung parallel zu den abgehenden Leitungen verlegt ist, wenn auch mit etwas Abstand im Verteiler selbst, so doch recht kuschelig am Austritt. Ich hätte versucht, die Hauptleitung von unten einzuführen. /EDIT
    Unverzinnte Sammelschienen. Bei Preisen von ~5-7€/m für verzinnte schon ein Geizfaktor

    Zitat von Wago-Katalog
    Praxishinweis!

    Die N-Trennschlitten der Installationsklemmen sind Schaltkontakte, die bei regelmäßigen Prüfvorgängen getrennt und wieder geschlossen werden. Um dabei eine stetig gute Kontaktierung zu erhalten, ist eine korrosionsfreie Kontaktstelle auf der N-Sammelschiene erforderlich.

    Beim Einsatz in trockenen Räumen ohne zusätzliche Schadstoffbelastung können blanke Kupfersammelschienen, die bei der Montage von eventuell vorhandener Korrosion befreit wurden, erfahrungsgemäß eingesetzt werden.

    Gemäß DIN VDE 0100-520 (VDE 0100, Teil 520) müssen beim Auftreten von korrosiven oder verschmutzenden Stoffen, einschließlich Wasser, welche die Korrosion oder Alterung begünstigen, die der Schädigung ausgesetzten Teile der Anlage geeignet geschützt werden oder aus einem korrosions- oder alterungsbeständigen Werkstoff bestehen. In diesen Fällen gewährleisten verzinnte Kupfersammelschienen eine dauerhaft gute Kontaktqualität.

    WAGO bietet ausschließlich verzinnte Kupfersammelschienen an.
    Zuletzt geändert von mmutz; 20.12.2018, 10:26.

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  • gbglace
    antwortet
    ahh die beiden grauen LAN Strippen links nach unten weg, da muss man sich aber wirklich anstrengen bei den Fotos.

    Die wären mir aber dann schon wieder zu nah an den 230V Leitungen der LS drunter.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Dachte mir sowas, aber 4 Stück an 3 Netzteilen?
    Nö, sind 2 Stück und 2 IP Router oder 2 Interfaces und noch was von weinzierl.. ein 4 fach IO oder so.

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  • gbglace
    antwortet
    Dachte mir sowas, aber 4 Stück an 3 Netzteilen?

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