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Wer wundert sich da noch, warum die Preise für E-Installationen so sind, wie sie sind? Wenn ich das so lese, kann einem (in Dland) wohl echt die Lust vergehen...
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Ich fasse die die Anforderungen zur Ausführung der Verteiler nochmal zusammen:
1. Nach VDE 0603-1 Abschnitt 4.1.1 sind die Verteiler in Niederspannungsanlagen Schutzisoliert auszuführen.Daraus folgen die Anforderungen aus VDE 0100-410 Abschnitt 412 (Schutzmaßnahme: Doppelte oder verstärkte Isolierung)
2. In Unterabschnitt 2.1 wird zwischen drei verschienen Möglichkeiten der Umsetzung unterschieden, es gilt also a) oder b) oder c)
a) 2.1.1 Doppelte oder verstärkte Isolierung mit Typprüfung und Kennzeichnung nach Schutzklasse 2 oder gleichwertig
b) 2.1.2 Betriebsmittel mit Basisisolierung müssen während des Errichtens eine zusätzliche Isollierung (Umhüllung) erhalten. Zusätzlich müssen 2.2.1 bis 2.2.3 erfüllt werden
c) 2.1.3 Betriebsmittel mit nicht isolierten, aktiven Teilen müssen während des Errichtens eine zusätzliche, verstärkte Isolierung (Umhüllung) erhalten. Zusätzlich müssen 2.2.2 und 2.2.3 erfüllt werden
3. In den verteilern haben wir an verschiedenen Stellen nicht isolierte, aktive Teile: N-Sammelschiene an den Reihenklemmen, nichtisolierte Aderendhülsen oder Kabelschuhe, Steckbrücken, Hutschiene mit PE (PE wird als aktiv betrachtet), etc.. D.h. bei den Verteilern gilt 2.1.3
4. zusätzlich gelten also
x) 2.2.2 Durch die Ümhüllung (verstärkte Isolierung) dürfen keine leitfähigen Teile (auch keien Schrauben) geführt werden (die Phönix Netzteile müssen also auch verstärkt isoliert umhüllt werden)
y) 2.2.3 die isolierende Umhüllung muss mindestens IP20 oder IPXXB erfüllen und darf nur mit Werkzeugen entfernbar sein (d.h. alle Löcher uns Ritzen in der Feldabdeckung müssen Kinder-Finger-Sicher sein)
z) 2.2.4 wird in 2.1.3 nicht explizit gefordert und wiederspricht sich auch durch den Aspekt, dass diese Betriebsmittel nicht isolierte, aktive Teile beinhalten. PE wird in Punkt 2.2.4 explizit als aktives Teil betrachtet. Anderfalls müssten die Hutschienen mit PE-Reihenklemmen "wie aktive Teile isoliert sein", d.h. IP20 Basisisoliert.
5. Es ist unlogisch warum Hutschienen PE haben dürfen und das Traggerüst nicht, beide sind leicht berührbar und leitend. Die Entkopplungselemete sind notwendig bei Ausführungen nach 2.1.2
6. Die Ausführung nach 2.1.3 setzt natürlich voraus, dass die dass die Feldabdeckungen, die Befestigungen der Tragschienen und restlichen Gehäusebestandteile (Seiten und Rückwand) der Verteilerschränke den Kriterien der verstärkten Isolierung entsprechen.
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Ja, hatte ich doch schon geändert, die Posts haben sich überschnitten
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Guckst Du Post #1446Zitat von DiMa Beitrag anzeigenBitte, bitte: Schreibt doch mal, was IN den zitierten Normen steht!
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DIN VDE 0603 Teil 1:- 1 Anwendungsbereich: Diese Norm gilt für Betriebsmittel für die Energiezuführung, -verteilung und -messung in elektrischen Anlagen für Hausinstallationen wie z. B. Wohnhäuser, Schulen, Verwaltungs-, Bürogebäude und ähnliche) nach DIN VDE 0100 Teil 200.
- 2 Betriebsmittel. Betriebsmittel sind: a) Installationskleinverteiler nach DIN 43871 b) Zählerplätze nach den Normen der Reihe DIN 43870 c) Zählerplätze nach den Normen der Reihe DIN 43870 mit Stromkreisverteiler in gemeinsamer Umhüllung...
- 4. Anforderungen. Betriebsmittel nach Abschnitt 2 müssen schutzisoliert und so gebaut und bemessen sein, daß sie im bestimmungsgemäßen Gebrauch zuverlässig sind und keine Gefahr für Personen oder Sachen darstellen.
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- "In Anwendungsbereichen, in denen elektrotechnische Laien Zugang zur Bedienung von Stromkreisverteiler haben, werden z.B. im Wohnungsbau Stromkreisverteiler nach DIN 18015-1, DIN VDE 0603-1 und DIN 43871 in Schutzklasse II zwingend vorgeschrieben."
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Das beantwortet aber irgendwie nicht die Frage, wo die Forderung nach SKII für die VT in einem EFH her kommt. Wie der PE bei SKII gehandhabt werden muss, ist ja unstrittig. Da ich keinen Zugang zu den DIN habe, wäre es nett, wenn einer der Fachleute den entsprechenden Passus zitieren könnte.
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DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410):2007-06 Abschnitt 412.2.2.4:- "Leitfähige Teile innerhalb der isolierenden Umhüllung dürfen nicht an einen Schutzleiter angeschlossen sein. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Anschlussmöglichkeiten für Schutzleiter vorgesehen sind, die notwendigerweise durch die Umhüllung geführt werden, weil sie für andere Betriebsmittel benötigt werden, deren Versorgungsstromkreis ebenfalls durch die Umhüllung geführt ist. Innerhalb der Umhüllung müssen alle solchen Leiter und ihre Anschlussklemmen wie aktive Teile isoliert sein, und ihre Anschlussklemmen müssen als Schutzleiter-Anschlussklemmen gekennzeichnet sein."
Quelle
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Könntest du einmal die einschlägige VDE Bestimmung nennen, damit ich meinem Eli eine Mängelanzeige schreiben kann? Der sieht das nämlich nicht so, und in den für uns gültigen TAB steht nichts zur SK der VT (nur zum Zählerplatz; der ist auch SKII ausgeführt, zumindest im nicht-plombierten Teil).Zitat von Robby Beitrag anzeigenFakt ist das das Traggerüst isoliert werden muss!!!! PUNKT Das sagt die VDE und das ist entscheidend für eure Sicherheit und für eure Feuerversicherung.
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...und diese pauschale Aussage ist faktisch falsch!Zitat von Robby Beitrag anzeigenFakt ist das das Traggerüst isoliert werden muss!!!! PUNKT Das sagt die VDE und das ist entscheidend für eure Sicherheit und für eureFeuerversicherung.
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Das Thema heisst doch "Zeigt eure Verteilungen"!!!!
Diskutiert doch das Thema "Warum müssen Tragschienen isoliert werden" vielleicht in einem extra Beitrag!
Fakt ist das das Traggerüst isoliert werden muss!!!! PUNKT Das sagt die VDE und das ist entscheidend für eure Sicherheit und für eure Feuerversicherung.
Wer hier kein Elektroinstallateur ist und anderer Meinung ist, der soll es doch gerne machen. Intressiert mich nicht und vielleicht auch nicht die Krankenwagenbesatzung.
Das das Traggestell "funkten" würde ist mir auch neu.....naja nach 32 Jahren Berufserfahrung höre ich das jetzt auch das erste mal.
Können wir jetzt wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen. Es soll hier um Verbesserungsvorschläge von vorhandenen Verteilern gehen und nicht um grundsätzliche Diskussionen.
Gruss
RobbyZuletzt geändert von Robby; 15.11.2015, 18:27.
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Wo ziehst Du denn die Grenze für leitende Teile, beim Traggerüst, der Hutschiene oder wo? Der Verteiler hat die Funktion leitende und spannungsführende Teile zu "beherbergen". Die Schutzklassen haben etwas mit der Isolierung (und deren Nachweis) zu berührbaren Teilen zu tun, ich glaube nicht, dass irgendwo steht welche Teile innerhalb der isolierten Hülle wie auszuführen sind. Wenn Du die Normen vorliegen hast, warum zitierst Du nicht den relevanten Satz, das schafft ein für allemal Klarheit?Zitat von GLT Beitrag anzeigenKannst Du gerne - Du kannst Dich aber auch informieren, was die Schutzklassen bedeuten, weshalb und wie sie ausgeführt werden.
Ich denke die Antwort, ob Traggerüst und/oder Hutschiene im Einzelfall PE führen dürfen, kann nur Hager (und ggf. die Hersteller der installierten REG Geräte) oder eine normgerechte Messung der Spannungsfestigkeit geben. Obwohl, die Messung kann, trotz eingehaltener Spannungsfestigkeit, zur Zerstörung führen - deswegen prüft man an Mustern. Dann doch lieber Hager fragen oder einfach die Hutschiene pauschal vom Traggerüst trennen
Zuletzt geändert von Arctyc; 15.11.2015, 16:56.
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Kannst Du gerne - Du kannst Dich aber auch informieren, was die Schutzklassen bedeuten, weshalb und wie sie ausgeführt werden.Zitat von Arctyc Beitrag anzeigenDas bezweifel ich
In deiner Argumentation darfst Du dich auch ruhig kurz fassen u. nur die entsprechenden DIN/VDE angeben auf die du dich stützt - null problemo, denn vorliegend. Freue mich auf fachliche Diskussion.
Vlt. hast Du es aber auch ironisch gemeint.....Zuletzt geändert von GLT; 15.11.2015, 16:06.
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Keinen Empfang?? Es sei denn Du hast im Schaltkasten:Zitat von bwurst Beitrag anzeigen
Das mit der Antennenfunktion scheint mir nachvollziehbar, auch wenn ich annehme, dass diese Antenne im Keller eher keinen "Empfang" haben wird.- KNX (sendet mit ca. 10 kHz, bzw. 110 kHz bei Powerline, ist aber gering)
- einen Dimmer (sendet wesentlich stärker mit (w)irren (Ober-)wellen))
- ein Schaltnetzteil (die kleinen 230V-Trafos für Fritzbox, GSM-Sender, KNX-IP-Schnittstellen, usw.)
- Router oder sonstige IP-Zeug (Telefon als IP-Anschluß, IP-Anschluß im Zählerkasten, usw.
Nebenbei kann die Antenne auch senden und alle anderen wieder stören.
Wenn Du einen 4-Leiter TN-C Hausanschluß hast (wie fast alle), sind alle normalen Störungen der Hausinstallation des N-Leiters (Leuchtstoffröhren, LEDs, PoE, Schaltfunken, ....) gleichzeitig auch auf dem PE-Leiter und werden im Schaltschrank abgestrahlt uns stören die anderen widerum.
http://www.technik-forum.ch/_files/d...212_Mathys.pdf
Ich will es nicht dramatisieren, aber es ist ein immer größer werdendes Problem.
Was mich aber an diesen Abstandshaltern stört:
In einem großen Schrank mit 2 Traggerüsten nebeneinaner, verbindet man die Hutschienen miteinander und kann so beide Felder/Traggerüste auf einmal herausnehmen. Das geht nicht mehr, wenn die Hutschienen Abstandshalter haben.
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