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  • ewfwd
    antwortet
    Ich frage mich sowieso wer Beleuchtungen von 230 auf 24V umbaut außerhalb einer Sanierung/Renovierung.
    Viel Optionen hat man sowieso nicht mit der Flexibilität oder man müsste jeden Abgang so platzieren dass die Trennungsabstände eingehalten werden was aber unnötig Platz kostet.

    Davon mal ab ist SELV über NYM auch eine sehr untypische Konstellation, besonders wenn dann noch der PE dabei ist. Von daher überlegt man sich vielleicht ob man die Spannungen nich so lässt wie sie sind und hier und da nen Leerrohr legt für was auch immer die Zukunft bringt.
    Zuletzt geändert von ewfwd; 19.12.2018, 17:01.

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  • gbglace
    antwortet
    Naja in meinen Verteilern sind die Abgangs-Reihenklemmen für 24V Beleuchtung immer fernab von 230V Beleuchtungen positioniert, allein schon weil das ganz eigene Schränke sind. Und die dortigen Reihenklemmen sind allesamt keine Standard Installationsklemmen mit PE. Vieles sind dort reine Durchgangsklemmen teilweise mit den Sicherungen.

    Gibt das im Renovierungswahn irgendwann mal neue Lampen mit 230V muss im 24V Verteiler halt umsortiert werden, damit die Leitung etwas Abstand zu den 24V bekommt und die Klemmen ggf auf eine eigene Hutschiene. Aber für solche Zwecke sind ja die 30% Platzreserve gedacht und vorhanden.

    Ohne passenden Umbau in der Verteilung die Leitungen / Klemmen umwidmen und andere Spannungen draufbringen ist natürlich nicht wirklich Normgerecht.

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  • mmutz
    antwortet
    Zitat von hjk Beitrag anzeigen
    Bei 24V gibt es durch kapazitive Kopplung keine Glimmeffekte.
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Vermutlich hast du Recht, ich habe es aufgrund deines Beitrags nun praktisch getestet und bei 50% PWM @ 1kHz kein Glimmen gesehen.

    Einer meiner 24V LED-Strips (Ambientebeleuchtung TV) leuchtet gut sichtbar bei Berührung, durch Einkopplung von 230V Streufeld über die Körperkapazität. Die 24V PWM über Kabelkapazität gekoppelt scheinen aber nicht zu reichen.
    Was ist denn jetzt hier die korrekte Vorgehensweise? Klar, am besten Ölflex ohne PE nehmen, und dann nur N/L bzw. L/L-Klemmen nehmen. Aber es wird doch hier immer argumentiert, dass man zu jeder Leuchtengruppe 5x{1,5;2,5} + KNX legen soll, um später normale Leuchten (bzw. KNX dezentral), DALI, oder 24V zentral realisieren zu können. Wie praxistauglich ist das aber, wenn a) für zwei der drei Möglichkeiten der PE mitverlegt und angeschlossen sein muss, für eine der drei aber nicht darf, und b) die Leitungen im Verteiler auf Reihenklemmen kommen. Bei den ersten beiden Möglichkeiten werden die RK im entsprechenden FI-Block aufgelegt, bei 24V brauchts eine Klemme mit interner N-Trennung (OK, kann man leicht ersetzen) und entsprechenden Abstand zu 230V (kaum möglich bei 5,3mm RK-Breite). D.h. ja eigentlich, dass jede Leuchtengruppe mit sowas hier aufgelegt werden müsste:

    Endklammer (da nicht press an nächste Gruppe gesetzt werden darf wg. 230V/24V-Abstände)
    L/L
    L/N
    L (für PE)
    Endklammer (für Abstand)

    das ganze auf einer separaten, isolierten, aber nicht geerdeten Hutschiene, und PE müsste man sich dann von Fall zu Fall von der Haupt-Reihenklemmen-Hutschiene dazu patchen.

    Das macht doch keiner!? Jedenfalls bei mir läuten da alle Murks-Glocken. V.a. bei der Verwendung einer L-Klemme für PE...

    Leider gibt's ja keine PE-Klemme, die nicht automatisch auch auf die Hutschiene kontaktiert (und selbst wenn, wäre die Mischung aus Klemmen, die kontaktieren und solchen, die es nicht tun, in einem Verteiler höchst ... überraschend).

    PE abzwacken hieße kein Weg zurück.

    Was ist also der Gold-Standard hier? Außer zentrales 24V nicht umrüstbar gleich von Anfang an unwiderruflich einzuplanen? Dann sollten wir aufhören, 5x1,5 + KNX im Forum als so flexibel anzupreisen, wie es in Wirklichkeit nicht ist.

    Leerrohr + Aderleitungen wird plötzlich wieder sehr verlockend, wenn Enertex das nicht für sein LED-Netzteil explizit verboten hätte:

    http://enertex.de/downloads/1167/1167-HB-LEDPowerSupply160-de.pdf, Kap. 3, letzter Absatz:

    Außerhalb des Schaltschrankes sind nur Leitungen zugelassen, bei denen Hin- und Rückleiter nebeneinander geführt werden. Z.B. Doppellitze, verdrillte Litzen oder Leitungen mit einem gemeinsamen Mantel.

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  • Christian S
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen

    Nach Rücksprache mit Phoenix ist die Klemme leider zu einer Seite offen und man müsste eine Endplatte benutzen. Um dem zu entgehen, nutzen wir die anderen Klemmen.



    Hager UZ25V2



    1,5mm²
    Danke!

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  • BlackDevil
    antwortet
    Gute Idee

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  • starwarsfan
    antwortet
    Zitat von ets3-user Beitrag anzeigen
    Also ich hab das Popcorn schon lange vor mir...
    Geht mir nicht anders...

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  • ets3-user
    antwortet
    Also ich hab das Popcorn schon lange vor mir...

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  • BlackDevil
    antwortet
    Wollen wir einen „[Streitthread/Glaubensfrage] ÜSS, Voodo und Maxwell“ aufmachen, um die Glaubensfrage nach der Richtigkeit der Maxwellschen Gleichungen im quantenmechanischen Zusammenhang zum Zeitpunkt des Urknalls dort zu erörtern und uns hier auf das zerreißen mehr oder weniger gut/korrekt gemachten Verteilern zu konzentrieren?

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  • EinBjoern
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Wir haben gerade mal nachgeschaut. H07V-K hat eine Prüfspannung von 2,5KV. Eigentlich sollte somit alles ok sein.....
    Ja, das passt. Sollte auch keine Kritik an euch sein.
    Ich wollte nur noch mal die von hjk bereits richtig genannten Vorgaben etwas besser sortieren und benennen.

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  • uncelsam
    antwortet
    Zitat von mmutz Beitrag anzeigen

    Die in der E-Technik üblicherweise angewandten Vereinfachungen vielleicht.

    Aber die physikalischen Grundsätze, z.B. die Maxwell-Gleichungen, bleiben gleich! Wir sind schließlich nicht Sekundenbruchteile nach dem Urknall...

    Also wirklich
    Du hast ja recht...
    ​​​​​​Deine Formulierung ist deutlich besser.


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  • Andreas1
    antwortet
    hat sich erstmal erledigt.
    Zuletzt geändert von Andreas1; 27.11.2018, 10:21.

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  • mmutz
    antwortet
    Zitat von uncelsam Beitrag anzeigen
    andere Physikalischen Grundsätze
    Die in der E-Technik üblicherweise angewandten Vereinfachungen vielleicht.

    Aber die physikalischen Grundsätze, z.B. die Maxwell-Gleichungen, bleiben gleich! Wir sind schließlich nicht Sekundenbruchteile nach dem Urknall...

    Also wirklich

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  • uncelsam
    antwortet
    Wichtig ist vielleicht auch noch zu wissen, dass bei HF und solchen Anstiegszeiten, wie beim Blitzschutz entstehen, andere Physikalischen Grundsätze gelten, als beim 50Hz Wechselstrom

    Das ganze ist sehr komplex, neben der induktiven Kopplung, kommt noch die kapazitive Kopplung hinzu. Und das ganz spielt sich in wenigen µs ab.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Volker hat sich lediglich in die Thematik eingelesen
    Ja, und das schon vor 25 Jahren im Studium.

    Ich habe das Thema von induktiv eingekoppelten Spannungen durch Leiterschleifen seit > 20 Jahren dauernd in Kundenprojekten, im Zusammenhang mit Signalintegrität bzw. EMV. Die Physik ist dieselbe.

    Deine Verteilerbauer sollen einfach mal die Herstelleranleitungen lesen und sich dran halten. Das Thema hatten wir doch beim letzten Verteiler erst, wo sie die LED-Controller frei nach Bauchgefühl falsch verdrahtet hatten.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 27.11.2018, 08:17.

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  • Voltus
    antwortet
    Hallo Heinz,

    der Hinweis kam nicht von Volker und war bereits lange in der Liste der abzuarbeitenden Dinge.

    Wie man an meinen gestrigen Antworten sieht, haben wir uns mit den Technikern zusammengesetzt und alles aufgearbeitet.

    Volker hat sich lediglich in die Thematik eingelesen, ein Foto möglich dramatisch beschnitten und in den Text eingefügtt statt anzuhängen.

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